MarkeTrip ist Anbieter einer Online Trading-Plattform für den Handel mit verschiedenen Finanzinstrumenten. So lauten zumindest die Hinweise, die man auf der Website der Firma findet. Die Internetpräsenz von MarkeTrip liegt lediglich in englischer Sprache vor und kann unter der URL https://www.marketrip.co aufgerufen werden.

Bei MarkeTrip verfolge man die Vision, Kunden eine 1:1-Betreuung anzubieten. Man wolle Anlegern ermöglichen, höhere Profite zu erzielen als dies bei einer normalen Geldanlage bei der Bank möglich sei. MarkeTrip biete seinen Kunden eine breite Auswahl an Ausbildungswerkzeugen. Zudem ermögliche MarkeTrip den Zugang zu populären Assets wie Kryptowährungen oder Devisen.

Gemäß Hinweisen der britischen Aufsichtsbehörde scheint es sich bei den Produkten von MarkeTrip vielleicht um nicht behördlich autorisierte Dienstleistungen zu handeln.

Mehrere möglicherweise betroffene Investoren haben aktuell die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kontaktiert und sich über ihre Möglichkeiten informiert.

Bei Trades mit MarkeTrip drohen möglicherweise große Verluste, warnen Anlegerschützer. Investoren sollten zusätzliche Investitionen überdenken oder sich detailliert informieren.

MarkeTrip – Rechtsanwälte hinzuziehen

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, niedergelassen in München, Frankfurt am Main und Hamburg, sind Ansprechpartner für Privatanleger, die Anlegerschutz suchen. Das Anwaltsbüro wird zudem im Kapitalmarktrecht, im Wirtschaftsrecht, im Urheberrecht oder im Wettbewerbsrecht tätig.

Wollen Sie sich im Kontext von MarkeTrip über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren? Dann können Sie sich an einen Rechtsvertreter wenden und Ihr Anliegen unter vier Augen besprechen. Hier kommen Sie direkt in unseren Kontaktbereich.

MarkeTrip – Vorhandene Angaben

Unseren Anwälten liegen folgende, auf Angaben der FCA basierende Informationen zum Unternehmen MarkeTrip vor:

Name des Unternehmens: Marketrip
Rufnummer: 0044 20 38079032
E-Mail-Kontakte: support[a]marketripmail.com und support[a]marketrip.com
Websites: www.marketrip.co und www.marketrip.com

Behördliche Warnung im Zusammenhang mit MarkeTrip

Am 14. Mai 2020 veröffentlichte die FCA eine Warnmeldung im Zusammenhang mit MarkeTrip. Aus dieser geht hervor, dass die Firma wohl Finanzprodukte oder Finanzdienstleistungen angeboten habe, ohne hierfür von der Aufsichtsbehörde autorisiert gewesen zu sein.

Staatliche Regulation und Autorisierung von MarkeTrip

Angaben zu einer Zulassung und Beaufsichtigung von MarkeTrip durch ein staatliches europäisches Kontrollorgan sind auf der Website des Anbieters nicht zu finden. Es kann daher nicht zweifelsfrei davon ausgegangen werden, dass der Anbieter von MarkeTrip über die für seine Wirtschaftstätigkeit benötigten Befugnisse verfügt.

MarkeTrip sitzt im Ausland – was bedeutet das für den Investor?

Etliche Geschäftsmodelle wurden und werden von der Digitalisierung geprägt. Für Finanzanlagen hat dies zur Folge, dass in aller Welt eine beträchtliche Zahl von Brokern mit ihren Online-Angeboten auf den Markt tritt.

Das kann insbesondere dann zu Problemen führen, sobald es beim Versuch von Auszahlungen zu Problemen kommt. Denn abseits der nicht ausgeschlossenen Sprachbarriere steht häufig kein spezieller Ansprechpartner zur Verfügung.

Worauf Anbieter wie MarkeTrip abzielen

In der derzeitigen Niedrigzinsphase kommt es vermehrt vor, dass Privatanleger angestrengt auf der Suche nach lukrativen Produkten sind.

Davon profitieren hauptsächlich nicht zugelassene Firmen. Denn sie gaukeln mutmaßlich stabile und lohnenswerte Finanzanlagen vor, ohne jedoch tatsächlich ein solides Geschäft zu verfolgen. Nimmt man ein solches Angebot an, ist nicht nur der Verdruss groß. Es sind auch einige Bemühungen nötig, um den Verlust wiedergutzumachen oder wenigstens in Grenzen zu halten.

Wo eventuelle Risiken liegen und wie sich Anleger schützen können

Ein vorgeblicher Berater nimmt telefonisch mit Ihnen Kontakt auf? Er bietet Ihnen den Kauf von Finanzprodukten zum Sonderpreis an oder möchte Sie über einen neuen Fonds in Kenntnis setzen? Ein persönlicher Kontakt mit dem Mitarbeiter kommt jedoch zu keiner Zeit zustande? Ein solches Verhalten sollte Investoren aufhorchen lassen.

Vor einer Einzahlung sollte man sich stets über die Anbieter und deren Mitarbeiter erkundigen. Hierbei ist zu beurteilen, ob eine Aufsichtsbehörde den Händler reguliert.

Falls der Anbieter über keine Erlaubnis für die verkauften Finanzprodukte verfügt, sollte man Vorsicht walten lassen. Dies gilt vor allem bei Zusagen von überdurchschnittlich hohen Renditen. Ist man unsicher, ob eine Firma wie MarkeTrip kompetent ist, sollte man vorzugsweise rasch die Hilfe eines spezialisierten Rechtsanwalts anfordern.

Fünf Empfehlungen für Anlegerschutz

Vor diesem Hintergrund sollten Kunden grundlegende Hinweise befolgen, um zumindest gewisse Risiken zu umgehen:

  • Lassen Sie sich Zeit. Unterzeichnen Sie Vertragsentwürfe erst, sobald Sie zu der Anlage recherchiert haben. Vergleichen Sie die Offerte auch mit anderen Anlageprodukten. Fällen Sie Ihre Entscheidung erst, wenn Sie alle Bedenken selbst (und nicht Ihr Broker) beiseite gewischt haben.
  • Lassen Sie sich nicht von außergewöhnlich hohen Gewinnversprechen blenden. Wer Gewinne über dem Marktniveau erwirtschaften möchte, muss dafür in der Regel auf sehr spekulative Anlageformen zurückgreifen.
  • Lassen Sie sich von Ihrem Anlageberater über dessen Gewinnbeteiligung ins Bild setzen. Hierzu sind Vermittler ohnehin von sich aus verpflichtet. Ist die Vergütung unverhältnismäßig hoch, bedenken Sie, dass der Berater ein eigenes Interesse daran hat, dass Sie gewisse Verträge abschließen.
  • Dringen Sie auf eine persönliche Besprechung vor Ort. Vertrauen Sie Ihr Geld nicht jemandem an, dem Sie nie zuvor in die Augen geschaut haben. Seriöse Berater werden Sie in ihrem Büro beraten oder auch einen Gesprächstermin bei Ihnen daheim vereinbaren.
  • Präferieren Sie Unternehmen mit Sitz im Inland! Ihre Forderungen lassen sich so im Streitfall viel leichter durchsetzen.

Die Firmen, in welche mit dem Kapital des Anlegers investiert werden soll, haben in vielen Fällen eine eigene Präsenz im World Wide Web. Allerdings können diese Internetauftritte unter Umständen fingiert sein.

Hegen Sie also den Verdacht, dass Sie ein Opfer zweifelhafter Kapitalanlagen geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht. Je früher Sie Ihre Forderungen geltend machen und einen Rechtsberater einbeziehen, umso besser stehen die Chancen, dass Sie Ihr investiertes Geld zurückbekommen.

Probleme mit MarkeTrip? Was betroffene Anleger tun können

Haben Sie bei einer Investition Geld verloren? In diesem Fall sollten Sie zunächst von zusätzlichen Zahlungen Abstand nehmen, auch wenn diese vom Händler gefordert werden. Weiterhin sollten Sie ergründen, wieso es zu Defiziten kam und welche Chancen es gibt, das verlorene Geld wiederzubeschaffen.

Kommen Sie bei der Ansprache Ihres Anbieters nicht voran, können Sie sich Rechtsberatung suchen und mit einem Anwalt reden.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit MarkeTrip

Die Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte vertritt Mandanten in rechtlichen Fachgebieten wie Bank- und Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Markenrecht.

Den ersten Schritt einer rechtlichen Beratung stellt immer das persönliche Gespräch mit einem Anwalt dar. Dies dient dazu, die grundlegenden Fragen zu klären und im Anschluss eventuelle Maßnahmen im Zusammenhang mit MarkeTrip zu besprechen.

Unsere Anwaltskanzlei vertritt betroffene Privatanleger aus allen europäischen Ländern. Wollen Sie über Ihre Erlebnisse mit MarkeTrip berichten? Dann nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion. Für die Vereinbarung eines Termins zum Thema MarkeTrip kommen Sie hier direkt zur Kontaktaufnahme.