MarketsSoft ist eine Firma, die sich im Rahmen des Online Tradings auf Contracts for Difference (CFDs) spezialisiert hat. So lauten zumindest die Hinweise, die man auf der Webpräsenz des Unternehmens findet. Die Homepage liegt in deutscher Sprache unter der URL https://www.marketssoft.net/de/ vor.

Der Website von MarketsSoft ist zu entnehmen, dass man auf der Plattform mit Kryptowährungen, Devisen (Forex Trading), Aktien, Indizes und Rohstoffen handeln könne. Für das Angebot von MarketsSoft sprächen eigenen Angaben zufolge verschiedene Argumente. Hierzu zählten die Technologie, die Sicherheit sowie der Kundendienst.

Eine Nachricht lässt den Dienstleister MarketsSoft allerdings in einem trügerischen Licht erscheinen: Die FMA, die Finanzmarktaufsichtsbehörde von Österreich, hat eine Investorenwarnung zum Thema MarketsSoft herausgegeben.

Besorgte Kunden, die von Brokern des Anbieters MarketsSoft unaufgefordert angerufen wurden, sind mit der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte in Kontakt getreten. Bei Deals mit MarketsSoft drohen womöglich erhebliche Verluste, warnen Anlegerschutz-Anwälte. Anleger sollten Einzahlungen überdenken oder sich detailliert informieren.

Wollen Sie sich mit einem Rechtsberater besprechen und feststellen, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte. Sie betreut Mandanten, die Anlegerschutz suchen und wird darüber hinaus im Kapitalmarktrecht, im Wirtschaftsrecht, im Kapitalanlagerecht oder im Gesellschaftsrecht tätig.

Die Anwälte sind Kontaktpersonen für Anleger mit Sitz in allen europäischen Ländern. Wollen Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

MarketsSoft – Angaben

Unserer Rechtsanwaltskanzlei liegen folgende Angaben zum Unternehmen MarketsSoft vor:

Name des Unternehmens: MarketsSoft – ein Handelsname von Horizon Ventures LTD (Bezeichnung FMA) oder Horizons LTD (Bezeichnung Anbieter-Website)
Postanschrift: Suite 305, Griffith Corporate Centre, Kingstown, St. Vincent und die Grenadinen
Websites: www.marketssoft.net und www.marketssoft.com (offline zum Zeitpunkt der Texterstellung am 16.3.20)

Die österreichische FMA informierte Investoren bereits am 17. August 2019 im Zusammenhang mit MarketsSoft. Die Nachricht besagt, dass der Anbieter von MarketsSoft (unter der URL www.marketssoft.com) nicht autorisiert sei, konzessionspflichtige Bankgeschäfte zu erbringen. Ein gewerbsmäßiger Handel auf eigene oder fremde Rechnung sei MarketsSoft daher nicht gestattet.

Informationen zu einer Zulassung und Beaufsichtigung durch eine staatliche europäische Aufsichtsbehörde sind auf der Website des Unternehmens nicht zu finden. Es kann daher nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen über die für seine Geschäftstätigkeit obligatorischen Lizenzen verfügt.

Welche allgemeinen möglichen Fallstricke Kunden kennen sollten

In der aktuellen Niedrigzinsphase kommt es vermehrt vor, dass Anleger angestrengt auf der Suche nach lukrativen Anlageformen sind. Viele Firmen versuchen daher, mit traumhaft hohen Chancen Privatanleger zu locken. So kommt es, dass Anleger in Deutschland jährlich einen zweistelligen Milliardenbetrag durch verschiedenste Anlageformen verlieren.

Die Chancen für Anleger sind auf der Onlinepräsenz des Brokers üblicherweise als beträchtlich dargestellt. Risiken werden dagegen heruntergespielt oder überhaupt nicht thematisiert. Es wird zu einem schnellen Abschluss gedrängt, der dazu dienen soll, vermeintliche, nur kurzfristig verfügbare Vorteile zu sichern.

Abgleiche mit anderen Angeboten oder eine Recherche zu den angebotenen Anlagen sollen durch ausgeübten Druck zur raschen Entscheidung unterbunden werden.

Kunden sollten sich ausführlich über Investmentanbieter wie MarketsSoft informieren, bevor sie ihr Geld Dritten anvertrauen. Denn in vielen Fällen kann man Warnungen von Behörden und Rechtsanwälten finden, die einem die Risiken bestimmter Investments aufzeigen.

Häufig drängen unseriöse Anbieter Investoren zum unmittelbaren Vertragsabschluss. Um mögliche Kunden zu ködern, schütten einige Unternehmen nach einem ersten Kontakt mit geringem Einsatz stattliche Profite aus. Haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht?

Worauf Anleger achtgeben sollten

Wenn Sie diese Tipps unserer Anwälte befolgen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko spürbar ein. Kunden sollten sich einer bedeutenden Grundregel bewusst sein – hohe Gewinnversprechen sind in der Regel auch mit hohen Risiken verbunden.

Vorsicht ist auch dann angesagt, wenn der Anbieter in einem „exotischen“ Land niedergelassen ist. Mit einem Anruf beginnt oft die Kontaktaufnahme. In folgenden Fällen sollte man besonders vorsichtig sein:

  • Es werden unglaublich hohe Gewinne versprochen oder sogar garantiert.
  • Die Unternehmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Genehmigung.
  • Es gibt keine Niederlassung in Deutschland oder in der EU.
  • Es wird keine persönliche Besprechung vor Ort angeboten.

Die potenziellen Unternehmen, in welche sodann investiert werden soll, haben in vielen Fällen einen eigenen Auftritt im Internet. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Denn auch diese Webseiten können fingiert sein. Hegen Sie also die Vermutung, dass Sie ein Opfer zweifelhafter Deals geworden sein könnten, ist sofortiges Handeln Pflicht.

Je früher Sie Ihre Forderungen geltend machen und einen Rechtsvertreter einschalten, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihr eingesetztes Geld wiederbekommen.

Handlungsempfehlungen für Betroffene, die Probleme mit MarketsSoft haben

Die Rechtsanwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus allen europäischen Ländern, die durch Investitionen im Ausland teilweise hohe Verluste erlitten haben. Wollen Sie sich über Ihre rechtlichen Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit MarketsSoft informieren? Dann kommen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.