MetaTrade – Das angebliche Finanzunternehmen MetaTrade stellt sich auf seiner Internetseite https://www.metatrade.fm/ als Online Broker mit 50 technischen Indikatoren und 24 analytischen Objekten dar.

Wenn Sie bei MetaTrade investiert haben und es Probleme bei der Ausschüttung gibt, stehen Ihnen die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner mit Rat und Tat zur Seite.

MetaTrade – Broker Bewertungen

Gegenwärtig existiert eine extrem hohe Zahl an Online Trading Plattformen wie zum Beispiel MetaTrade. Damit war es noch nie so leicht aber auch unsicher wie jetzt, in den unbeständigen Finanzmärkten anzulegen.

Besonders weil es etliche Chancen gibt, kann die Wahl eines Finanzdienstleisters zeitraubend und herausfordernd sein. Vor allen Dingen dann, wenn diese Ihren individuellen Investment-Vorhaben gerecht werden soll.

Sie denken darüber nach, bei MetaTrade Geld zu investieren? Dann sind die nachstehenden Punkte für Sie als Investoren gewichtig.

  • Beim Trading im World Wide Web lässt sich zahlreiche Auftragsarten nutzen.
  • Der Eintritt zu den internationalen Finanzmärkten wird für Geldanleger durch Online-Investitionen vereinfacht und lukrativer.
  • Behördlich regulierte Online-Broker, seriöse Anbieter Websiten, Gebühren und Vermittlungsprovisionen, Angebots-Optionen und Kundenbewertungen sind nur manche der Faktoren, die Sie bei Ihrer unwiderruflichen Entscheidung berücksichtigen müssten.

Die kommenden Angaben sind grundsätzliche Empfehlungen für Investoren – unabhängig von der Plattform in die Sie Geld investieren.

Checkliste MetaTrade: Schützen Sie sich vor Gefahren beim Online Trading

Die nachstehende Auflistung dient Ihnen zum Schutz vor Dienstleistern mit unseriösen Absichten.

  • Ist in der Firmendatenbank der jeweiligen EU-Aufsichtsbehörde ein Anbieter wie MetaTrade gelistet?
  • Ist der Online Trading-Anbieter MetaTrade ein von der BaFin oder in einem anderen Land der Europäischen Union lizenziertes Unternehmen?
  • Informieren Sie sich so gut wie möglich über das Handelsunternehmen und die Ware, die Sie kaufen möchten (Google, Foren, Online-Kartendienste).
  • In welchem Ort ist der Stammsitz des Unternehmens?
  • Lassen Sie sich nicht von Beteuerungen über übermäßige Profite ohne die Gefahr, Investitionen einzubüßen, in die Irre führen.
  • Nehmen Sie keine ungewollten Investmentempfehlungen von Unbekannten über Werbeanrufe oder E-Mails an.
  • Gebrauchen Sie keine Fernwartungssoftware, die sich Zugang auf Ihre Endgeräte verschafft.
  • Identitätsdiebstahl ist ein Problem: Bitte überlassen Sie keine Kopie Ihres Lichtbildausweises. Kriminelle fordern Sie im Regelfall hierzu auf.
  • Existiert auf der Internetseite ein vollständiges Impressum?

Unrealistische Renditeversprechen einschätzen und Anbieter wie MetaTrade souverän einstufen

Prüfen Sie, wie vertrauenswürdig das Angebot von MetaTrade ist. Ist der Zinssatz, der Ihnen bereitgestellt wurde, außergewöhnlich hoch? Kann man mit ein paar EURO eine Menge Geld erzielen?

Diese Sonderangebote sind mehrheitlich nichts weiter als eine Illusion. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass sich hinter diesen verlockenden Chancen sehr oft Schwindler verstecken. Bei diesen Investitions-Offerten wird in der Regel nicht das Mindeste angelegt. Kontrollieren Sie demgemäß wie seriös das Angebot von MetaTrade ist.

Betrügereien werden von Trickbetrügern meist auf fast gleiche Art und Weise durchgeführt. Im Web werden an markanter Position Finanzprodukte angekündigt, die mutmaßlich gewinn bringend sind. Die Täter versichern, sie würden jede Menge Kapital erhalten. Zu Beginn sind die Investitionsbeträge vergleichsweise klein.

All jene, die sich anmelden, werden von einem fiktiven Börsenmakler oder Wertpapierhändler konsultiert. Die Betrugsopfer erhalten dann nach Einzahlung des Geldes Zutritt zu einer vermeintlichen Investitionssoftware.

Zweifelhafte Angebote lassen sich auch an Renditeversprechen identifizieren, die offensichtlich über dem Marktdurchschnitt liegen.

Das Wagnis eines Anlegers, Geld zu einzubüßen, steigt auch bei MetaTrade in direktem Verhältnis zur erwarteten Rendite. Eine Option, sich über die übliche Marktrendite zu erkundigen, sind die Wirtschaftsteile der Zeitungen oder die WWW-Seite der Deutschen Bundesbank.

Auch sollten Sie Empfehlungen für Firmen mit außergewöhnlichem Potenzial für Wachstum mit Vorsicht behandeln. Geringe Kosten und niedrige Handelsvolumina machen z.B. Penny Stocks besonders empfänglich für Spekulationen und Manipulationen.

Die nicht unerhebliche Bedrohung durch unerlaubte Orders

Die Vergabe von Orders für Transaktionen mit Wertpapieren ohne die Zustimmung des Kontoinhabers kann bisweilen zu einem sprunghaften Anstieg des Kurses besonderer Aktien führen.

Speziell gilt dies für Open-Market-Geschäfte mit illiquiden ausländischen Aktien (Freiverkehr). Seien Sie deswegen vorsichtig, wenn Sie mit Verweis auf scheinbar lohnende Geschäfte oder Gewinnankündigungen aufgefordert werden, persönliche Daten über die Kapitalanlage bei MetaTrade ohne Ihre Erlaubnis preiszugeben.

Ihre IBAN, Business Identifier Code und weitere Bankleitzahlen sollten Sie zu keiner Zeit an jemanden übermitteln, den Sie nicht kennen. Ebenso wenig sollten Sie Ihre Bankkonto- oder Depotnummern und Passwörter preisgeben.

Überlassen Sie keine Depotunterlagen oder Wertpapierabrechnungen von MetaTrade an jemanden, der Ihnen fremd ist. Auch Anrufer, die sich als Finanzberater, Makler oder Mitarbeiter einer Finanzbehörde ausgeben, sind unberechenbar.

Online-Plattformen: Lernen Sie seriöse Dienstleister zu erkennen

Auf dubiosen Anbieter-Websiten existiert eine Fülle an Investitionsgütern, welche in Blogs und Social Media hartnäckig beworben werden, um Investoren zu ködern.

Außerdem wird mit „Multi-Level-Marketing“ um neue Geldanleger geworben. In der Werbung wird insbesondere das Versprechen auf sofortige Rentabilität betont.

Um mit dem Investment anzufangen, muss ein interessierter Geldanleger zunächst einen Account bei der Online Trading Plattform – so wie bei MetaTrade – anlegen. Als nächstes setzen sich die Täter über ein Call-Center mit dem Geldanleger in Verbindung und versuchen diesen zu überzeugen, große Geldsummen anzulegen.

Die hoffnungsvolle Haltung der Geldanleger zum Cybertrading wird zum Teil durch die Vorstellung von künftigen Profiten bestärkt.

Die Kunden sind schneller bereit, in die Zukunft zu investieren, wenn sie genau die Art von Ergebnissen sehen, die sie sich erträumen. In dieser Phase werden die Investoren von einem manipulierten Handelsalgorithmus über die wahre Entwicklung der Börsendaten und -kurse in die Irre geleitet. MetaTrade muss nicht unbedingt zu dieser Kategorie zählen.

Die Täter benutzen ihre eigenen, einseitig definierten Preiswerte für die Berechnung der Erträge. Das bringt mit sich, dass der Dienstleister die vollständige Kontrolle darüber hat, ob ein Gewinn erwirkt wird oder nicht.

Bis zur Zahlug der angeblichen Profite wird dieser Schwindel weitergehen. Fordert der Anleger die Auszahlung, haben die Kunden schlagartig keinen Zugriff mehr auf ihre Accounts und die damit verbundenen individuellen Kontaktpersonen. Die meisten Anleger verlieren ihr gesamtes in diesen betrügerischen Handel investiertes Geld, sodass sie dazu gezwungen sind, einen Anwalt um Hilfe zu bitten.

Recovery Scam? Vorsicht bei unangeforderten Angeboten nachdem Sie investiert haben

Jeder, der schon einmal finanzielle Mittel durch eine betrügerische Anlageplattform verloren hat, weiß, wie verheerend das sein kann. Das allein ist schon schrecklich genug. Doch zusätzlich nehmen die Betrüger, die hinter dem Schein-System stecken, innerhalb kurzer Zeit per E-Mail oder Anruf Verbindung zu Ihnen auf.

Dieses Mal geben sie sich jedoch nicht als Broker von MetaTrade aus. Stattdessen garantieren sie, gegen eine Vorausbezahlung, bei der Wiederbeschaffung des verlorenen Kapitals zu helfen. Viele Betrüger scheinen sogar von vertrauenswürdigen Organisationen wie einer Finanzbehörde angeheuert oder engagiert worden zu sein.

Nachdem sie Ihre personenbezogenen Daten gestohlen haben, geben sich die Abzocker oft als gute Samariter aus. Sie versprechen, Ihnen bei der Wiederbeschaffung des gestohlenen Geldes beizustehen. Auch wenn Sie bei einem Dienstleister wie MetaTrade Geld angelegt haben, kann es sein, dass Ihre Daten entwendet werden.

Wer einen hohen Geldbetrag verloren hat, ist in der Regel verzweifelt. Die Kriminellen nutzen die Verzweiflung der Personen aus, indem sie sich als Firmen für die Wiederbeschaffung von Geldern ausgeben. Ihre Services bieten sie unter dem Vorwand an, ihnen zu helfen, ihr Vermögen zurückzuerhalten. Das heißt, sie versprechen in unseriöser Art und Weise, dass sie das verlorene Vermögen zurückbekommen.

Wie verhalten bei Verlusten mit MetaTrade?

Um ermessen zu können, ob Sie einen Anspruch auf eine Rückzahlung gegen den Dienstleister MetaTrade haben, bedarf es stets der Überprüfung Ihres Falles im Einzelnen. Diese nehmen die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner im Zusammenhang einer kostenlosen Erstberatung für Sie vor.

Ausgangspunkt dieser Analyse ist stets der von Ihnen beschriebene Sachverhalt. Darüber hinaus können oftmals Ähnlichkeiten zu ähnlich gelagerten Fällen gezogen werden. Sie ziehen also einen Nutzen aus den umfangreichen Erfahrungswerten unserer Rechtsanwälte.

Nach der vollständigen Überprüfung aller Dokumente und der juristischen Einordnung, richtet sich das Vorgehen zuerst gegen den Anbieter MetaTrade selbst, sollten entsprechende Pflichtverletzungen überprüfbar sein. Um derartige Pflichtverletzungen beweisen zu können, müssen die Vertragspapiere, die E-Mail-Korrespondenz und möglicherweise auch ergänzende Papiere ausgewertet werden.

Des Weiteren sind regulierte Online-Trading-Anbieter gleichermaßen dazu verpflichtet, Telefonaufzeichnungen zu den Konversationen mit den Anlegern anzufertigen und aufzubewahren. Die Forderung nach Aushändigung jener Dokumentationen und die nachfolgende Auswertung ist ebenso ein sinnvoller und erforderlicher Schritt bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche.

Mittels dieser Beweismaterialien können Anforderungen der Anleger sowohl im außergerichtlichen als auch im gerichtlichen Verfahren zivilrechtlich durchsetzt werden.

Auch die Bankinstitute und Kryptobörsen, die auf Empfängerseite stehen, sind hierbei in den Fokus zu nehmen. Weil es sich in vielen Fällen um Geldbeträge in in beachtlicher Höhe handelt, kommt immer wieder die Frage auf, ob die Institutionen ihren Informationspflichten und den Verpflichtungen entsprechend dem Geldwäschegesetz nachgegangen sind. Eine universelle Äußerung lässt sich hierfür nicht treffen, vielmehr ist der Einzelfall zu untersuchen.

Gleiches gilt für den Begünstigten auf Empfängerseite, der vielmals nicht identisch mit dem Finanzdienstleister selbst ist. Unter bestimmten Vorraussetzungen ist auch dieser in Anspruch zu nehmen, wenn Pflichtverletzungen nachweisbar sein sollten.

Nachdem alle zivilrechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bleibt noch das Vorgehen auf strafrechtlicher Ebene, falls sich der anfängliche Verdacht einer illegalen Handlung erhärtet. Dazu bedarf es der Kontaktaufnahme mit Strafverfolgungsorganen im In- und Ausland und die Abstimmung zusätzlicher Vorkehrungen.

Viele Bundeländer haben einstweilen spezielle Abteilungen für die Themengebiete Betrug im Zusammenhang mit Online und Krypto-Trading errichtet. Mit selbigen stehen die Rechtsanwälte der Kanzlei Herfurtner stetig in Kontakt.

Es sollte nicht vergessen werden, dass auch Web Hoster nützliche Angaben zu den Domaininhabern bieten. Die Kontaktaufnahme mit den, oftmals außerhalb der EU ansässigen Webhostern,, ist für den Laien allerdings äußerst umständlich.

Gleichermaßen sind Finanzaufsichten im In- und Ausland praktische Informationsquellen für Geschädigte.

Abgesehen von der Beschwerde gegen den jeweiligen Online Trading Anbieter, die andere mögliche Anleger vor Geldanlagen bewahren soll, können über die Finanzaufsichtsbehörden als Informationsquelle vermutlich ergänzende Details in Erfahrung gebracht werden.

Diese Informationen ermöglichen in vielen Fällen eine Verbindung von Ermittlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.