Options Rider – Als Handelsplattform für binäre Optionen ist der Name Options Rider bereits bekannt – doch wie zuverlässig ist dieser Anbieter wirklich?

Options Rider hat seinen Firmensitz freizugänglichen Quellen zufolge in AucklandNeuseeland. Die dort zuständige Finanzaufsichtsbehörde Financial Markets Authority hat Options Rider auf ihre Warnliste gesetzt.

Wer im Internet nach Informationen und Erfahrungsberichten zum Thema binäre Optionen sucht wird nicht so schnell auf verlässliche Quellen stoßen. Denn vieles was auf dem ersten Blick wie Schilderungen zufriedener Kunden wirkt, verrät sich durch übertrieben überschwängliche Formulierungen als getarnte Reklame.

In den meisten Fällen können Mandanten Ihre geleisteten Gelder vom jeweiligen Anbieter zurückfordern.

Die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen rechtlichen Beistand bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Unternehmen Options Rider.

Betrogene Investoren haben das Recht, Ihr geleistetes Geld zurückzufordern. Auch erzielte Profite können zum Teil verlangt werden. Unsere Kanzlei besitzt umfangreiche Erfahrungen mit vielen Anbietern von binary Options. In vielen Einzelfällen konnte eine teilweise oder vollständige Erstattung der eingezahlten Gelder erzielt werden.

Gerne stehen wir Ihnen als betroffenen Kunden daher für die Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung. Im Folgenden haben wir wichtige Informationen für Sie zusammengestellt.

Options Rider – Blendung oder zügig verdientes Bares?

Kein Unbekannter der Options-Broker ist Options Rider. Private Kunden können sich bei Options Rider einloggen und erhalten mutmaßlich Renditen von bis zu 70% für geglückte Deals. Arbeitet der Broker Options Rider ernsthaft oder handelt es sich um Abzocke?

Wie bei jeder Investition sollte man sich erst einmal umfassend über den Broker und die verschiedenen möglichen Fallstricke informieren. Im Internet sind allerdings kaum vertrauenswürdige und neutrale Informationen über die Anbieter von binären Trades zu finden. Der Hintergrund ist ganz einfach – die Firmen geben viel Geld für Online-Marketing aus. Die meisten Artikel in Medien sowie Forum-Beiträge mit positiven Schilderungen stellen bezahlte Werbung dar.

Options Rider – Was sind binäre Optionen?

Für das Trading mit binary Options sind keine Vorkenntnisse notwendig. Verleitet von der vermeintlich einfachen Funktion dieses Finanzderivates erhoffen sich immer mehr Anleger schnelle Gewinne durch Wetten auf steigende oder fallende Kurse. Beim Handel mit binären Optionen wird nicht der tatsächliche Vermögenswert der gehandelten Produkte (etwa Gold, Aktien, Öl, Währungen) gekauft, sondern lediglich eine Wette auf die Kursentwicklung abgeschlossen. Über das „alles-oder-nichts“ Prinzip gewinnt oder verliert man den gesetzten Betrag. Dies ist ein entscheidender Unterschied zum Handel mit Aktien. Dort kommt es in nur sehr wenigen Fällen zu einem Totalverlust. Die Laufzeit der einzelnen Wetten kann von einigen Sekunden bis hin zu mehreren Monaten betragen.

Viele übersehen, dass binäre Optionen mit erheblichen Risiken verbunden ist. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist keine Seltenheit.

Der Handel mit binary Options war bis vor kurzem nur Finanzinstituten und professionellen Händlern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise geringen Summen einsteigen können. Das gilt auch für den Anbieter Options Rider.

Viele Kunden haben Probleme mit Auszahlungen von ihren Konten. Zum einen sind Auszahlungen oftmals kostenpflichtig. Zum anderen werden Auszahlungen in den Geschäftsbedingungen an besondere Voraussetzungen geknüpft, die beim Geschäftsabschluss übersehen wurden oder schwer zu erfüllen sind. Oftmals werden Auszahlungen auch schlicht und einfach ohne Grund verweigert.

Die Anwaltskanzlei Herfurtner mit Standorten in München und Hamburg betreut Mandaten die schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Options Rider – Fälle von Abzocke?

Der Handel mit binären Optionen kann nicht generalisierend als Gaunerei bezeichnet werden. Dennoch gibt es viele dubiose Broker auf dem Markt, so dass besondere Vorsicht geboten ist. Es ist nicht einfach die Seriosität von Brokern sofort in Erfahrung zu bringen. Binary Options sind oft unübersichtlich konstruiert und daher für Privatanleger nicht leicht zu verstehen. In der Regel sind Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Broker nicht klar formuliert und beinhalten nur wenig Hinweise auf die hohen Risiken.

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Profit-Möglichkeiten beworben. In Wirklichkeit enden nach den Erfahrungen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Geschäfte mit einem Kompletten Verlust. Bei binären Optionen dreht es sich um spekulative Wetten, die bei einem langfristigen Handeln fast zwangsläufig zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Plattformen. Teilweise werden Privatpersonen aber auch einfach nur abgezockt. In einigen Fällen wurden Kunden dazu gebracht Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software mitzuteilen. In der Folge wurden privaten Bankkonten einfach abgeräumt.

Options Rider – Was sollte man beachten?

Häufig wird in Internet-Foren von hohen Profiten innerhalb kürzester Zeit berichtet. Diese Darstellungen positiver Erfahrungen machen jedoch keinen glaubwürdigen Eindruck. Mehrheitlich werden diese Erfahrungen von angeblichen Kunden geteilt, die unter anderem auch sog. Stockfotos einsetzen. Dabei handelt es sich um vorproduzierte Bilder, die meist über Bildagenturen verkauft werden und somit mit Gewissheit nicht den hinter dem Account stehenden Forum-Nutzer zeigen.

Insbesondere die überschwänglich positiven Berichte sind oft von den Anbietern selbst oder sog. Affiliate-Partnern ins Netz gestellt worden. Affiliate Marketing kommt aus den USA und wird in Deutschland auch als Partnerprogramm bezeichnet. Es ist ein internetbasiertes Provisionssystem. Firmen, die online Dienstleistungen anbieten, bezahlen Provisionen an Website-Betreiber, die Besucher zum ihrem Shop „senden“, welche dann dort Kunde werden.

Es handelt sich meist dann um Manipulationen, wenn Kurse der gehandelten Produkte nicht mit den offiziellen Aktienkursen an den Börsen identisch sind. In solchen Fällen können Anbieter durch diese Kursmanipulationen höhere Profite erwirtschaften.

Anbieter von binary Options haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Händler werben etwa mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Heikel sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Anbieter erhält.

Options Rider – Gesetzliche Vorschriften

Nicht alle Handels-Plattformen sind von Finanzaufsichtsbehörden gelistet. Viele Plattformen werden von den zuständigen Finanzaufsichtsbehörden überwacht. In Europa sind die meisten Makler in Zypern oder England ansässig. Die dortigen Aufsichtsbehörden des EU-Mitgliedsstaates sorgen dafür, dass vorgegebene Gesetze eingehalten werden müssen.

In Belgien wurde der Handel mit binären Optionen eingeschränkt.

Online-Broker von binary Options sind größtenteils nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beheimatet wie auch Wallstreet Online berichtet.

Wünschenswert wäre es, wenn der Handel mit binären Optionen umfassend staatlich reguliert werden würden. Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG), auch MiFID oder Finanzmarktrichtlinie genannt, ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU). Sie soll die Harmonisierung der Finanzmärkte in Europa verbessern.

Ombudsmann urteilt zugunsten eines Mandanten der Herfurtner Rechtsanwälte

Der für Finanzdienstleistungen zuständige zypriotische Ombudsmann hat am 14.10.2016 geurteilt, dass ein Mandant der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner ihr Investment in Höhe von 125.000 Euro zurückerlangen soll. Hintergrund dieser Entscheidung ist die festgestellte Nichtbeachtung mehrerer gesetzlicher Vorschriften durch einen international tätigen und Anbieter von binary Options.

Der Ombudsmann bestätigte, dass der Kunde von Mitarbeitern des Händlers von Optionen unter Druck gesetzt worden ist, dass dieser weitere Zahlungen leisten. Der Kunde hatte gegenüber dem Broker mehrfach ausdrücklich erklärt, dass er keine Ahnung von riskanten Finanzgeschäften habe und nicht investieren wolle. Dennoch ist er wiederholt von Händlern kontaktiert worden. In der Folge wurden dann hohe Beträge eingezahlt. Dem Geschädigten wurde sogar versichert, dass er sich im Bedarfsfall das gesamte Geld auszahlen lassen könne. Alle späteren Auszahlungsersuche wurden dann stets verweigert und zahlreiche Beschwerden des Mandanten wurden ignoriert.

Options Rider -Welche Optionen haben Betroffene?

In den meisten Fällen gibt es mehrere Optionen das Investment zurückzuholen. Das gilt sowohl für geleistete Summen als auch für nicht ausgezahlte Profite.

Viele Klauseln in den allgemeinen Geschäftsbedingungen der Broker mit < a href= https://kanzlei-herfurtner.de/anlegerschutz/binaere-optionen/ title=“binäre Optionen“>binary Options sind für Kunden überraschend. Sie sind objektiv im Hinblick auf die besonderen Umstände des Falles so ungewöhnlich ist, dass der Vertragspartner nicht mit Ihnen zu rechnen braucht. Dies betrifft insbesondere Klauseln, auf die sich die Anbieter häufig stützen, um eine Auszahlung des Kapitals zu verweigern. Wegen des Überrumpelungseffekts können entsprechenden Klauseln jedoch unwirksam sein. Kunden können in diesen Fällen einen Auszahlungsanspruch hinsichtlich geleisteter Einzahlungen geltend machen.

Gerät man an einen der unseriösen Anbieter, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt.

Unsere Anwälte besprechen mit Ihnen gerne das weitere Vorgehen. Dazu gehört neben der direkten Durchsetzung der Ansprüche unter anderem die Kontaktaufnahme mit Finanzaufsichtsbehörden, Ombudsmännern und Strafverfolgungsbehörden.

Kontaktieren Sie uns jetzt falls Sie Verluste durch den Anbieter Options Rider erlitten haben.