Parker Prime – Die Firma war oder ist auf Anlagemöglichkeiten am Finanzmarkt spezialisiert und bietet vorgeblich renditestarke Investitionsmöglichkeiten an. Die Website des Unternehmens liegt auch in englischer Sprache vor und ist unter der URL https://parker-prime.com/ abrufbar.

Auf der eigenen Homepage wirbt Parker Prime mit der Aussage, Trading-Möglichkeiten für Händler jeder Erfahrungsstufe anzubieten. Zudem bezeichnet sich der Anbieter als die führende Plattform für CFD Trading (Differenzkontrakte). Außerdem engagiere sich das Team von Parker Prime ununterbrochen für den Erfolg seiner Kunden überall auf der Welt.

Laut Meldung der Aufsichtsbehörde FCA (Financial Conduct Authority) scheint es sich bei den Produkten von Parker Prime eventuell um nicht geprüfte Dienstleistungen zu handeln. Außerdem sind betroffene Mandaten, die von Anlageberatern des Anbieters Parker Prime telefonisch kontaktiert wurden, mit der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte in Kontakt getreten.

Deshalb wird Privatanlegern davon abgeraten, sich auf Trades mit der Firma Parker Prime ohne weitere Rechtsberatung einzulassen.

Parker Prime – Rechtsanwälte hinzuziehen

Möchten Sie sich mit einem Anwalt austauschen und feststellen, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Kanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Sie betreut Mandanten, die Anlegerschutz suchen und wird zudem im Immobilienrecht, im Wirtschaftsrecht, im Urheberrecht oder im IT-Recht tätig.

Die Anwälte sind Vertrauenspersonen für Investoren mit Sitz in allen europäischen Ländern. Möchten Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Dann kommen Sie hier zur Kontaktaufnahme.

Parker Prime – Vorhandene Informationen

Unserer Kanzlei liegen folgende Daten zum Finanzunternehmen Parker Prime vor:

Postadressen: 5th & 6th Floor, Landmark Building, 14 Tsar Osvoboditel Blvd., Sofia 1000, Bulgarien und Peterburi tee 47, Tallinn 11415, Estland
Tel.-Nr.: 003726189492 / 0035924903032 / 00353768886039 / 02039663385
E-Mail-Kontakte: compliance[a]parker-mails.com / jacob.b[a]parker-mails.com / tom.s[a]parker-mails.com / support[a]parker-mails.com
URL: www.parker-prime.com

Finanzaufsichtsbehörde warnt beim Thema Parker Prime

Die Finanzmarktaufsichtsbehörde von Großbritannien publizierte schon am 27.08.20 eine Meldung im Zusammenhang mit Parker Prime. Aus dem Warnhinweis geht hervor, dass die Behörde glaube, dass das Unternehmen möglicherweise Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte angeboten habe. Eine Autorisierung der FCA besitze der Anbieter nicht.

Staatliche Regulation und Genehmigung von Parker Prime

Informationen zu einer Zulassung und Überwachung durch eine staatliche europäische Finanzaufsichtsbehörde sind auf der Website des Anbieters nicht existent. Es kann daher nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass die Firma die obligatorischen Berechtigungen besitzt, die es für eine Geschäftstätigkeit in der EU braucht.

Parker Prime hat einen Unternehmenssitz im Ausland – was heißt das für den Anleger?

Zahlreiche Geschäftsmodelle spüren die Effekte der Digitalisierung. Im Bereich der Finanzanlagen führt dies dazu, dass rund um die Welt eine enorme Zahl von Anbietern mit ihren Produkten an den Markt geht.

Sollte es zu Schwierigkeiten kommen, stehen betroffene Anleger bei ausländischen Finanzdienstleistern vor der Herausforderung, diese mit dem Unternehmen zu besprechen. Denn falls ein Anbieter im Ausland residiert, erschwert dies in der Regel den persönlichen Wortwechsel, hinzu kommen Sprachbarrieren.

Was Unternehmen wie Parker Prime vorhaben

An den Kapitalmärkten sind die Zinsen nach wie vor auf einem Rekordtief. Daher suchen Privatanleger Finanzprodukte mit höheren Margen, wie sie bei verschiedenen Dienstleistern vermeintlich zu erreichen sind.

Davon profitieren in erster Linie nicht regulierte Firmen. Denn sie geben vermeintlich stabile und lohnenswerte Investments vor, ohne jedoch tatsächlich ein ernsthaftes Geschäft zu beabsichtigen. Lässt man sich auf ein solches Angebot ein, ist nicht nur die Verärgerung groß. Zusätzlich sind viele Bemühungen nötig, um den Schaden wiedergutzumachen oder zumindest in Grenzen zu halten.

Wo Risiken liegen und wie sich Privatanleger absichern können

Eine wichtige Informationsquelle für erwartungsvolle Investoren ist die Onlinepräsenz des anbietenden Unternehmens. Die Möglichkeiten für Geldgeber sind auf der Webpräsenz des Brokers grundsätzlich als „beachtlich“ angepriesen. Risiken werden dagegen jedoch heruntergespielt oder nicht dargestellt.

Es wird zu einem schnellen Abschluss gedrängt, um sich vermeintliche, nur temporär verfügbare Vorteile zu sichern. Denn Vergleiche mit anderen Angeboten oder eine Recherche der angebotenen Anlagen sollen durch Druck zur raschen Entscheidung verhindert werden.

Seriöse Firmen verfügen in der Regel über die für Finanzdienstleistungen notwendigen Zulassungen. Warnmeldungen von Aufsichtsbehörden heißen nicht, dass das Angebot mit Gewissheit auf Manipulation beruht. Dies ließe sich erst nach einer rechtskräftigen Gerichtsentscheidung bestimmen.

Gleichwohl sollten Privatanleger derartige Warnungen stets ernst nehmen und sorgfältig abwägen, ob sie dennoch bei derartigen Unternehmen anlegen möchten – und wie sie etwa Parker Prime einschätzen.

In vielen Einzelfällen werden Anlageprodukte und Investmentmöglichkeiten offeriert, die es in der Realität überhaupt nicht gibt. Dabei planen die Anbieter ihre Handlungen mit viel Vorlaufzeit. Und obwohl gesetzlich verboten, knüpfen einige Anbieter häufig erste Kundenkontakte durch einen Anruf. Oftmals werden Investoren dabei zum sofortigen Vertragsabschluss gedrängt.

Wie sich Anlageofferten auf Risiken prüfen lassen

Interessierte Anleger sollten sich einer relevanten Grundregel klar sein: Hohe Profitzusagen sind prinzipiell auch mit hohen Risiken verbunden. Zudem ist Bedachtsamkeit zu empfehlen, falls der Broker in einem „exotischen“ Land residiert.

In diesen Fällen sollte man besonders achtsam sein:

  • Es wird keine persönliche Beratung vor Ort angeboten.
  • Es werden ausgesprochen hohe Gewinne versprochen oder sogar zugesagt.
  • Die Firmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Zulassung.
  • Es gibt keine Niederlassung in Deutschland oder in der Europäischen Union.

Handlungsempfehlungen für betroffene Anleger, die Probleme mit Parker Prime haben

Wer mit einem Investment Verluste erleiden musste, sollte zunächst weitere Überweisungen stoppen. Im Anschluss sollte man mit dem Anbieter sprechen und untersuchen, welche Gründe es für die Einbuße gab und welche Handlungsmöglichkeiten zur Erstattung vorhanden sind.

Kommen Sie bei der direkten Ansprache Ihres Vertragspartners nicht voran, können Sie Rechtsbeistand suchen und mit einem Rechtsanwalt reden.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen mit Parker Prime

Kunden, die ihr Geld Parker Prime anvertraut haben und vor Problemen stehen, können sich an die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH wenden und sich kostenfrei über ihre Optionen ins Bild setzen lassen. Die Rechtsberatung erfolgt in allen europäischen Ländern. Hier kommen Sie in unseren Kontaktbereich.