Plus500 Erfahrungen – Der Online-Broker ist auf den CDF-Handel spezialisiert. Ist das Geschäftsmodell des Anbieters seriös?

Der weltweit agierende CFD-Broker Plus500 beschreibt sich selbst als: „das Trading-Modul für die gesamte Welt – verlässlich, einfach, innovativ“. Doch steckt hinter diesen Worten auch ein seriöses Geschäft?

Bei Plus500 handelt sich um eine Handelsplattform für CFDs auf Aktien, Indizes, Devisen und Kryptowährungen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2008 in Israel. Heute ist der Trading-Anbieter mit seinen Tochterunternehmen an drei Marktplätzen registriert: Großbritannien, Zypern und Australien.

Die Plus500 Trading-Plattform ist eine Dienstleistung der Plus500UK Ltd. Laut eigenen Aussagen wächst das die Handelsplattform stark im Bereich CFD. Es bietet momentan über 2000 Finanzinstrumenten. Der Hauptsitz von Plus500 befindet sich laut Ihrer Webseite in Haifa.

Zudem ist Plus500 an der Börse vertreten. Die Aktien können auf dem AIM-Markt der Londoner Börse gehandelt werden. Plus500 verspricht seinen Kunden attraktive Konditionen, eine moderne Handelsplattform und ein breites Sortiment handelbarer Basiswerte.

Plus500 wird autorisiert und überwacht von der Britischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA) hinsichtlich ihres Angebots von „Contracts For Difference“ (CFD). Jedoch ist nicht alles Gold, was glänzt: in den letzten Monaten las man auch von Negativberichten und Problemen mit der britischen Finanzmarktaufsichtsbehörde.

Plus500 Erfahrungen – Untersuchung durch die Aufsichtsbehörde FCA

Im Mai 2015 musste Plus500 massive Verluste hinnehmen, nachdem die Aufsichtsbehörde FCA Ungereimtheiten bezüglich der Maßnahmen zur Geldwäscheprävention entdeckte. In der Folge musste der Anbieter ca. 40.000 Kundenkonten einfrieren, die Aktie des Unternehmens verlor fast 60 Prozent ihres Wertes.

Für viele Anleger ist das Unternehmen dennoch seriös, vielerorts wird die Regulierung durch die Aufsichtsbehörden betont und auf die Risiken der angebotenen Finanzprodukte hingewiesen. Ein Grund für unseriös wirkende Geschäftspraktiken und schlechte Erfahrungen mit Plus500 könnten auch die hochriskanten Differenzkontrakt oder CFDs sein.

Plus500 – Rechtsanwälte helfen

Unsere umfangreichen Erfahrungen mit zahlreichen Anbietern von CFD-Trading wie Plus500 zeigen, dass bei vielen Anbieter die teilweise oder komplette Erstattung der eingezahlten Beträge sehr wohl zu erreichen ist.

Die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen Rechtsberatung bei möglichen Verlusten im Zusammenhang mit dem Anbieter Plus500.

Kontaktieren Sie uns, wenn unsere Anwälte Sie dabei unterstützen sollen, Ihre geleisteten Gelder vom jeweiligen Broker zurückverlangen.

Was sind CFDs?

Differenzkontrakte (CFDs) sind derivative Finanzinstrumente, die der Absicherung gegen eine Kursschwankung dienen. Deshalb können sie beim CFD-Trading auch wie bei einer Wette eingesetzt werden. Daher besteht beim CFD-Trading bei Plus500 auch das Risiko eines Totalverlusts des investierten Betrages.

Es können sogar Nachschusspflichten bestehen. CFDs, mit Ausnahme von CFDs auf Futures und definiertem Fälligkeitsdatum, besitzen keine begrenzten Laufzeiten. Sie unterliegen daher keinem Zeitwertverlust.

Mit CFDs wird bei Plus500 hauptsächlich außerbörslich gehandelt. Beim CFD Trading vereinbaren die Vertragsparteien den Austausch von Wertentwicklung und Erträgen eines Basiswerts gegen Zinszahlungen während der festgelegten Laufzeit. Der Differenzkontrakt spiegelt beim CFD-Trading daher die gehebelte Kursentwicklung des zu Grunde liegenden Basiswertes.

Abgewickelt wird das gesamte Trading direkt mit dem CFD Broker. Durch den Broker werden die An- und Verkaufskurse und die Konditionen bestimmt. Market Maker wie z.B. die Commerzbank bieten Anlegern die Möglichkeit mit CFDs auf Aktien, Indizes, Rohstoffe, Edelmetalle, Währungen, Zinsen und Futures zu handeln.

Plus500 – Kryptowährung

Plus500 bietet die Möglichkeit Kryptowährungs CFDs zu kaufen oder zu verkaufen. Das Unternehmen wirbt damit die weltweit populärsten Kryptowährungen mit Hebeln und Verfügbarkeit rund um die Uhr anzubieten. Der Kryptowährungsmarkt ist laut Plus500 rund um die Uhr und an Wochenenden geöffnet. Plus500 kann man mit folgenden digitalen Währungen handeln:

  • Bitcoin
  • Ethereum
  • Bitcoin Cash
  • Litecoin
  • NEO
  • Ripple
  • IOTA
  • Monero

Plus500 verspricht seinen Kunden erweiterte Tools und Features, die sie nutzen können um die Kontrolle über die Konten zu erlangen. Folgende Tools werden angeboten:

  • KOSTENLOSE Mitteilungen
  • Stop-Limit / Stop-Loss / Trailing Stop
  • Schutz vor negativem Saldo
  • Garantierter Stop

Plus500 – App – Handeln per Smartphone

Wie viele andere Handelsplattformen bietet auch Plus500 eine Smartphone-App an. Im Google-Play-Store beschreibt sich die Online-Broker selbst als „Europas Nr. 1 CFD-Anbieter nach der Anzahl der Neuhändler“.

Laut Beschreibung bietet die App eine elegante und intuitive Benutzerschnittstelle, die zu jeder Zeit, überall, für den Handel geeignet ist. Die App verlangt umfangreiche Zugriffsrechte.

Handel mit CFD bei Plus500

In der Vergangenheit wurden CFDs hauptsächlich von professionellen Händlern dafür genutzt, um bei größeren Geschäften den möglichen Verlust kompensieren zu können.

Doch immer mehr Privatanleger interessieren sich für das Handeln von CFDs. Dies liegt an den einfachen und transparenten Regeln, mit denen dieser Handel funktioniert. Was dabei aber nicht aus den Augen verloren werden darf: Das Trading mit CFDs birgt auch hohe Risiken in sich.

Viele Anbieter gehen mit dem CFD-Trend mit. Viele die ehemals binäre Optionen anboten, bieten nun zusätzlich Differenzkontrakte an oder haben ihr Angebot komplett auf Differenzkontrakte umgestellt.

Da es unter Anbietern von binären Optionen viele gibt, die betrügerische Absichten haben, sollte man auch bei den CFD Anbietern genau prüfen ob diese aufrichtig sind.

Unsere Anwaltskanzlei besitzt umfangreiche Erfahrungen mit mehreren Anbietern von CFDs. In vielen Einzelfällen konnte eine teilweise oder komplette Rückvergütung der geleisteten Gelder erzielt werden.

Erfahrungen und Tests

Beim Handel mit CFDs wetten die Investoren auf das Steigen oder das Fallen der Kurse von Aktien, Devisen, Rohstoffen und anderen Indizes. Jedoch ohne diese tatsächlich zu besitzen. Da es sich um gehebelte Geschäfte handelt, können die Verluste im CFD-Bereich deutlich über den Totalverlust des Einsatzes hinausgehen.

Gleichzeitig sind die Geschäftspraktiken vieler Anbieter nur schwer zu durchschauen.

Weiterhin sollte man sich fragen, kann man den angegebenen Realtime-Kursen vertrauen? Fallen die Spreads zwischen Asks und Bids zu sehr zu Gunsten des Anbieters aus? Werden mögliche Gewinne einbehalten? Sind geforderte Nachschüsse berechtigt?

Solche Fragen werden nicht nur von Anlegern und Anwaltskanzleien kritisch betrachtet, sondern auch von den Aufsichtsbehörden.

Der Handel mit Differenzkontrakten steht deshalb im Visier der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin, in Belgien wurden CFD-Geschäfte bereits verboten.

Rechtsberatung und Anlegerschutz: Hilfe per Anwalt

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner betreuen Mandanten Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Schäden im Bereich des CFD-Handels erlitten haben.

Nach dem Erstgespräch mit einem Anwalt steht immer die individuelle Prüfung rechtlicher Schritte an, was beispielsweise Schadensersatzansprüche, die Gültigkeit von Nachschussforderungen oder die Wirksamkeit der Geschäftsbedingungen betrifft. Gerne überprüfen wir auch Ihre individuellen Ansprüche und Möglichkeiten.

Herfurtner Rechtsanwälte beraten Mandanten insbesondere den Bereichen Bank- und Kapitalmarktrecht, Gesellschaftsrecht und Immobilienrecht.

Gerne können Sie uns in den Kommentaren mitteilen, wie Ihre Erfahrungen mit dem Anbieter Plus500 sind.