PO Trade ist gemäß Aussagen auf der Unternehmenswebsite ein Anbieter aus der Finanzbranche. Folglich könne man bei PO Trade ein Handelskonto eröffnen und mit verschiedenen Finanzinstrumenten aus unterschiedlichen Anlageklassen handeln. Allerdings liegen uns zum Thema PO Trade Warnmeldungen der britischen FCA und der italienischen CONSOB vor.

Besonders für aktuell im Online-Trading aktive Kunden bei PO Trade oder für diejenigen, die überlegen, in nächster Zeit Kapital anzulegen, sind die folgenden Fragen mit Sicherheit elementar:

  • Ist das Unternehmen PO Trade von einer staatlichen europäischen Finanzaufsicht lizenziert?
  • Was können Verbraucher, die das Angebot von PO Trade nutzen, bei Verlusten möglicherweise unternehmen?
  • Gibt es Erfahrungen von anderen Anlegern mit PO Trade?

Unsere Rechtsanwälte haben sich diesen Punkten gewidmet und die Antworten in diesem Beitrag zum Thema PO Trade aufbereitet.

Inhaltsverzeichnis

  1. PO Trade Erfahrungen
  2. PO Trade Internetseite
  3. Kontaktdaten von PO Trade
  4. PO Trade Autorisierung
  5. Warnmeldungen von Finanzaufsichtsbehörden zum Thema PO Trade
  6. Online-Trading Ratgeber
  7. Anwälte unterstützen bei Streitfällen

Parallel zur Frage, ob PO Trade ein adäquates Angebot offeriert, ist es zentral, sich mit den Grundlagen für ein gewinnbringendes Handeln auseinanderzusetzen.

Unsere Rechtsanwälte werden ebenfalls beantworten, wie das Unternehmen PO Trade gegenüber anderen Anlagemöglichkeiten einzuordnen ist.

Darüber hinaus stehen wir Anlegern zur Seite und unterstützen Sie bei Unklarheiten und Streitfällen in Verbindung mit PO Trade.

PO Trade Erfahrungen

PO Trade beschreibt seine Mission auf der eigenen Website und nennt als Unternehmensziel, Kunden das innovativste Handelserlebnis zu bieten. Darüber hinaus erfährt man, dass PO Trade im Jahr 2017 von einem Team aus talentierten IT- und Fintech-Spezialisten gegründet worden sei.

Dabei habe man laut PO Trade beweisen wollten, dass Menschen keine Kompromisse eingehen müssten, um an den Finanzmärkten zu verdienen. Denn das Online-Trading solle zugänglich für alle sein, dazu bequem und unterhaltsam. Entsprechend arbeite man bei PO Trade kontinuierlich an der Entwicklung, Verbesserung und ständigen Erneuerung der Handelserfahrung.

Des Weiteren seien die persönliche Integrität sowie die Einhaltung von Gesetzen für die Tätigkeit von PO Trade als globales Unternehmen unerlässlich. Deshalb habe man sich bei PO Trade zu internationalen Richtlinien und Praktiken verpflichtet, die dem Unternehmen und seinen Kunden zugutekämen.

Zudem sei es das Ziel von PO Trade, Kunden weltweit einen einfachen und zugänglichen Handel zu ermöglichen, sodass sie jederzeit und überall von den Finanzmärkten profitieren könnten. Dabei ermögliche es PO Trade seinen Kunden, zu leistungsstarken Händlern zu werden. Außerdem baue PO Trade langfristige Beziehungen auf, indem man auf Kundenbedürfnisse eingehe und diesen stets erstklassigen Service biete.

Darüber hinaus ist auf der Website von PO Trade zu lesen, dass man nach erfolgter Registrierung und Eröffnung eines Handelskontos beim Online-Trading mit verschiedenen Assets aus unterschiedlichen Anlageklassen handeln könne:

Dabei müsse man einen Mindesteinzahlungsbetrag von 50 US-Dollar entrichten und erhalte einen Zugriff auf insgesamt mehr als 100 verschiedene Finanzinstrumente.

PO Trade Webpräsenz

Die Website des Dienstleisters PO Trade liegt in deutscher Sprache vor und kann unter po.trade/de/ aufgerufen werden.

Betreiber und Handelsmarke

Nicht immer ist die Bezeichnung der Webseite bzw. der Plattform oder des Angebotes identisch mit der Betreiberfirma. In der Vergangenheit war es keine Seltenheit, dass Anbieter parallel mit vielen verschiedenen Handelsmarken agieren.

Obendrein ist es eine verbreitete Praxis einiger Betreiber, die Internetseiten von belasteten Handelsmarken zu deaktivieren und einige Zeit später unter Verwendung einer anderen Handelsmarke auf den Markt zurückzukehren.

Deshalb empfiehlt es sich, im Rahmen von Recherchen zu Neuigkeiten und Fakten zu einem Dienstleister neben der Handelsmarke auch stets die Betreiberfirma mit einzubeziehen. Die jeweiligen Informationen findet man entweder im Impressum oder oftmals auch in der Fußzeile einer Internetseite.

Auf der Webseite von PO Trade konnte zum Betrachtungszeitpunkt kein Unterschied zwischen einer Handelsmarke und einer Betreiberfirma erkannt werden.

Domain Informationen

Manche Finanzanbieter werfen ihre langjährige Praxiserfahrung in die Waagschale, um Glaubwürdigkeit zu vermitteln. Allerdings steht solchen Erklärungen oftmals das Registrierungsdatum der Domain entgegen.

Somit ist zu prüfen, wer der Domaininhaber ist und in welchem Jahr die Domain angemeldet wurde. Laut Selbstauskunft sei PO Trade im Jahr 2017 ins Leben gerufen worden.

Unsere Rechtsanwälte haben am 11.1.22 die Informationen zum Anbieter PO Trade mit folgendem Ergebnis abgefragt:

Domain Name: po.trade
Registry Domain ID: D696A3A893FF54262B698F900D0279124-NSR
Registrar WHOIS Server: whois.godaddy.com
Registrar URL: whois.godaddy.com
Updated Date: 2019-07-28T15:18:29Z
Creation Date: 2019-07-23T15:18:28Z
Registry Expiry Date: 2024-07-23T15:18:28Z
Registrar: GoDaddy.com, LLC

Impressumsangaben

In der Bundesrepublik Deutschland bestehen gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) allgemeine Informationspflichten und Pflichtangaben für das Impressum. Infolgedessen besteht diese Verpflichtung zur „Anbieterkennzeichnung“ für alle geschäftsmäßig betriebenen Internetauftritte.

Denn die Angaben sollen den Besucher einer Website darüber unterrichten, mit wem er es zu tun hat. Außerdem spielt dabei die ladungsfähige Adresse des Webseitenbetreibers eine Rolle, falls rechtliche Ansprüche gegen diesen durchgesetzt werden sollen.

Bedeutend in diesem Zusammenhang ist darüber hinaus der Umstand, dass das Führen eines Impressums genauso für im Ausland ansässige Anbieter gilt, die ihre geschäftlichen Handlungen im Inland entfalten.

Auf der Webseite von PO Trade war im Januar 2022 kein rechtsverbindliches Impressum zu finden.

Geschäftsführung

Nach §6 des Medienstaatsvertrags (MDStV) ist der Name des inhaltlich Verantwortlichen der Onlinepräsenz im Impressum anzugeben. Oftmals ist dies einen Angehörigen der Geschäftsführung des Unternehmens.

Die verantwortlich handelnden Personen namentlich bekanntzugeben, ist nicht nur verpflichtend, sondern darüber hinaus ein Zeichen von Transparenz.

Auf der Website von PO Trade finden sich im Januar 2022 keine Angaben zu inhaltlich verantwortlichen Personen.

PO Trade Kontaktdaten

Auf der Webpräsenz von PO Trade ließen sich im Moment der Texterstellung die folgenden Daten ermitteln:

  • E-Mail-Adresse von PO Trade: k. A.
  • Telefonnummer von PO Trade: 0044 20 8123 4499
  • Anschrift von PO Trade: C/O LC02 503, Choc Bay, Castries, Saint Lucia

PO Trade Zulassung

Das Vorliegen einer gültigen Autorisierung einer offiziellen europäischen Finanzaufsichtsbehörde kann ein wichtiges Merkmal dafür sein, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Dienstleister handelt. Denn für die Ausgabe einer Lizenz muss ein Unternehmen einen beträchtlichen wirtschaftlichen Aufwand betreiben.

Allerdings muss es sich nicht automatisch um Betrug handeln, wenn ein Online-Broker auf Daten zu seiner Befugnis oder zum eigenen Regulierungsstatus verzichtet.

Die nachfolgenden Finanzaufsichtsbehörden sind neben anderen für die Vergabe von Berechtigungen und die Beaufsichtigung von Finanzdienstleistern wie PO Trade zuständig:

  • CONSOB, Italien (Commissione Nazionale per le Società e la Borsa)
  • CySec, Zypern (Cyprus Securities and Exchange Commission)
  • BaFin, Deutschland (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)

Auf der Webseite von PO Trade ließen sich im Januar 2022 keine Hinweise auf eine Lizenzierung durch eine europäische Aufsichtsbehörde finden. Was dieser Umstand mit sich bringt, können Anleger im Austausch mit einem Rechtsbeistand unserer Kanzlei erörtern.

Behördliche Warnungen zu PO Trade

Bereits im September 2021 erschien zum Thema PO Trade eine Warnmeldung der britischen Financial Conduct Authority. Denn die Behörde glaube, dass der Anbieter von PO Trade Finanzdienstleistungen oder Finanzprodukte angeboten haben könnte. Allerdings sei PO Trade nicht von der Behörde autorisiert.

Zudem erschien im Dezember 2021 eine Warnmeldung der italienischen Finanzaufsichtsbehörde, die sich unter anderem auf PO Trade bezieht. Denn die Behörde habe angeordnet, den Zugang zur Website von PO Trade zu sperren, da es sich hierbei um ein illegales Angebot von Finanzdienstleistungen handle.

Bevor man mit dem Trading bei PO Trade und anderen anfängt – Online-Handel Ratschläge

Online-Trading wie bei PO Trade ist die Erweiterung des herkömmlichen Handels mit Finanzinstrumenten ins World Wide Web. Hier wie dort agieren Kapitalanleger mit dem Ziel, durch den Ankauf und den Verkauf von Vermögenswerten Erträge zu erwirtschaften.

Das Trading ist längst nicht mehr auf Aktien begrenzt. De facto stehen Börsianern zum Beispiel auch diese Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Festgeld
  • börsennotierte Indexfonds
  • Anleihen
  • Silber
  • Immobilien
  • Rohstoffe
  • Kryptowährungen wie Bitcoins und Altcoins, zum Beispiel Binance Coin
  • CFD Trading
  • Forex Trading
  • Investmentfonds

Das Online-Trading wird über Schnittstellen wie Broker (wie z. B. PO Trade) oder Bankinstitute vollzogen, die ihren Kunden eine professionelle Handels-Anwendung anbieten.

Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Zukunft immer mehr private Investoren geben wird, welche den Online-Handel für sich in Betracht ziehen. Denn man braucht lediglich einen Internetanschluss und einen PC oder ein Smartphone respektive Tablet.

Die Vorteile beim Online-Trading

Die Digitalisierung hat auch auf die Finanzwelt einen nicht unerheblichen Einfluss, vor allen Dingen in Bezug auf das Trading wie bei PO Trade.

Denn durch die technologischen Möglichkeiten hat das Trading besonders stark an Geschwindigkeit gewonnen. Musste man als Anleger oder Trader die eigenen Orders einst noch per Telefon, Fax oder Briefpost erledigen, ist dies mittlerweile per Klick und mit deutlich weniger Aufwand möglich.

Faktoren wie Laufzeit und Art des Trades, Preise und Mengen oder die Eckdaten zum Konto müssen mittlerweile nicht mehr zwischen dem Broker PO Trade und seinem Auftraggeber im persönlichen Gespräch vereinbart werden.

Mithin sind durch die Gelegenheit zum Online-Trading zahlreiche Vorteile in Erscheinung getreten:

  • Die Unwägbarkeit von Verlusten durch Gaps sinkt.
  • Profite sind auch mit einem geringen Einsatz realisierbar.
  • Die Transaktionsgebühren sind deutlich nach unten gegangen, da ja die persönliche telefonische Beratung entfällt.
  • Das Tempo zur Ausführung von Transaktionen hat spürbar zugenommen.
  • Lerndokumente zum Online-Trading, Wissenspools, Analysen oder Trading-Schulungen werden vielerorts standardmäßig bereitgestellt.
  • Eine große Anzahl von Werkzeuge lassen sich automatisch und augenblicklich nutzen.
  • Online-Trader können auf jede Menge Tools zugreifen und diverse Indikatoren nutzen.

Darüber hinaus gibt es beim Online-Trading nicht nur Vorteile in Hinblick auf die einfache Verwendung der Handelsplattform. Primär durch Analysemöglichkeiten, Indikatoren und die vielen unterschiedlichen Werkzeuge hat der Investor merklich mehr Komfort.

Denn die Zeiten, da man selbst noch Charts zeichnete oder mühsam eigene Kalkulationen anstellte, sind passé.
Handelsplattformen bieten ihren Klienten inzwischen eine große Palette an Orderarten an, die man als Online-Trader mit einem Daytrading-Broker seiner Präferenz eigenständig ausführen kann.

Moderne Assets: Crypto-Trading mit digitalen Währungen

Doch nicht nur das Trading als solches hat die Digitalisierung massiv verändert. Denn die unaufhaltsame Technologisierung hat Online-Tradern ein neues Betätigungsfeld verschafft: den Handel mit digitalen Assets.

Zu den meistgekauften Kryptowährungen gehören der Bitcoin und Ethereum. Bitcoin war die erste Kryptowährung überhaupt, weswegen man sämtliche andere digitale Währungen als sogenannte „Altcoins“ bezeichnet, also als alternative Münzen.

Heute gibt es eine enorme Vielzahl von handelbaren Krypto-Assets und die Landschaft ist überaus volatil. Das führt dazu, dass regelmäßig neue Coins auf den Markt kommen und viele genauso rasch wieder verschwinden, wie sie herausgebracht wurden.

Für Online-Trader birgt das ebenso Chancen wie Risiken, die sich aufgrund der großen Volatilität jedoch im Vergleich zu althergebrachten Geldanlagen deutlich potenzieren.

Neu emittierte Kryptowährungen sind für Anleger im Grunde wie ein Glücksspiel am Roulette-Tisch. Mit ein wenig Glück lässt sich der Einsatz in großem Umfang vervielfachen. Allerdings ist auch die Eventualität, das ganze Kapital zu verlieren, enorm hoch.

Darum könnte es für vorsichtige Händler eine vorteilhaftere Entscheidung sein, sich auf die Top 10 der Kryptowerte zu konzentrieren, die schon seit längerer Zeit gehandelt werden und eine verhältnismäßig große Marktkapitalisierung haben.

Die Alternativen zu Bitcoin und Ethereum

Nebst Bitcoin und Ethereum sind hier z. B. der Binance Coin, Solana, Cardano oder Ripple zu erwähnen. Vor allem Cardano und Solana können verglichen mit Bitcoin und Ethereum als moderner und zukunftsorientiert eingestuft werden.

Denn während die Erstgenannten besonders aufgrund ihres energieintensiven „Proof of Work“-Mechanismus in der Diskussion stehen, vertrauen Letztgenannte auf den energieärmeren „Proof-of-Stake“-Mechanismus.

Des Weiteren ermöglichen die auf Blockchains basierenden Projekte Cardano und Solana den Einsatz sogenannter Smart Contracts. Darüber hinaus ergeben sich im jeweiligen Ökosystem weitere Projekte wie zum Beispiel Solanart, ein Marktplatz für sogenannte „Non fungible Tokens“, kurz: NFT.

Diese können zum Beispiel im dezentralisierten Finanzwesen („DeFi“, decentralized finance) zur Anwendung kommen. Hier helfen sie, Sicherheitsmechanismen zu implementieren, welche die Echtheit von Transaktionen und die Korrektheit jedes eingereichten Auftrags garantieren.

Geldanleger haben also bei Kryptowährungen eine immens breite Auswahl, in welche sie investieren können. Empfehlenswert ist Crypto-Trading gleichwohl hauptsächlich für solche Investoren, die auch vor größeren Risiken nicht zurückschrecken.

Ferner gilt auch beim Thema Crypto-Trading: Wachsamkeit bei der Wahl des Anbieters. Denn unerfreulicherweise existieren viele dokumentierte Fälle von Betrug und Cybercrime, bei denen Crypto-Exchanges, also Börsenplätze für Kryptowährungen, eine gewichtige Rolle gespielt haben.

Die Schwächen beim Online-Trading

Nicht alles, was glänzt, ist Gold, diese grundsätzliche Regel gilt auch für das Online-Trading. Dementsprechend sind abseits der Vorteile auch eine Anzahl von Nachteilen ersichtlich, die geneigte Investoren in ihre Abwägungen integrieren sollten:

  • Kommt es zu falschen Entscheidungen, drohen große Verluste.
  • Im Vergleich zum herkömmlichen Trading geht es eher hektisch zu.
  • Investoren sollten die Kursverläufe laufend im Blick behalten.
  • Das Vorhandensein betrügerischer Trading-Portale hat zu großen Verlustrisiken geführt.
  • Kapitalanleger sollten bereits bewandert im Trading sein und auf belastbare Strategien bauen.

Insbesondere das spekulative Daytrading empfiehlt sich nicht für Privatanleger, die sich erstmalig mit dem Themengebiet Trading beschäftigen. Denn die Gefahr, Kursentwicklungen falsch vorherzusagen, ist beträchtlich, und aufgrund des Zeitdrucks kann man nur schwerlich Anpassungen vornehmen. Deshalb lohnt sich diese Ausrichtung des Tradings eher für ausgesprochen kompetente oder sehr risikoaffine Geldanleger.

Ist jemand dieser Gruppe zugehörig, ist das Daytrading eine Möglichkeit, um zeitnah Ergebnisse zu erzielen. Zudem profitiert man beispielsweise vom Entfall der Gebühren für das Halten von Positionen über Nacht. Denn auch diese Finanzierungskosten müssen in eine Gesamtbetrachtung eines Investments einfließen.

Ebenso erspart man sich sprichwörtlich ein böses Erwachen am Morgen, sollten es zu schnellen und drastischen Kursveränderungen kam. Solche „Gaps“ entstehen schnell aufgrund von nachteiligen Berichten über ein Unternehmen. Auf der anderen Seite sieht man schnell den Erfolg, sobald man am Ende eines Handelstags einen Gewinn bilanzieren kann.

Ansonsten ist es relevant für Daytrader, die Handelsgebühren der unterschiedlichen Online-Broker zu vergleichen. Hierbei kann es sich lohnen, sich für einen Pauschalbetrag in Form einer Flatrate zu entscheiden. Das rentiert sich insbesondere dann, wenn man beim Traden auf eine erhöhte Frequenz kommt und separate Ordergebühren den Profit merklich schmälern würden.

Risiken erkennen

Um die Gefahren beim Online-Trading nicht unnötig zu steigern, wird es empfohlen, zu hinterfragen, mit welchem Dienstleister man an den Märkten handeln möchte.

Aus den Erfahrungen unserer Rechtsanwaltskanzlei haben sich einige Fragen ergeben, anhand derer man mögliche Risiken erkennt. Bezogen auf das Beispiel PO Trade, sähen diese wie folgt aus:

  • Verspricht PO Trade besonders hohe Überschüsse und verschweigt die Gefahren oder spielt diese herunter?
  • Gibt es behördliche Warnmeldungen zu PO Trade?
  • Ist PO Trade von einer europäischen Finanzaufsicht kontrolliert und unterliegt der Anbieter einer offiziellen Beaufsichtigung?
  • Existieren Warnmeldungen von Rechtsanwälten oder Kanzleien, die in Verbindung mit PO Trade geschädigte Mandanten betreuen?
  • Welche Erfahrungen haben andere Anleger zuvor mit dem Unternehmen gemacht, welches Meinungsbild herrscht in Foren vor?
  • Kam der Kontakt mit PO Trade aufgrund eines unaufgeforderten Telefongesprächs zustande?
  • Gibt es auf der Internetpräsenz des Anbieters ein Impressum und kann man glaubwürdige Angaben zum Unternehmensstandort finden?

Wie man sich für den Fall von Verlusten verhalten sollte

Falls man vermutet, beim Online-Trading einem Betrug aufgesessen zu sein, ist es empfehlenswert, unverzüglich weitere Zahlungen zu stoppen. Dies gilt insbesondere für den Umstand, dass der Broker Nachzahlungen nahelegt, um Defizite auszugleichen.

Darüber hinaus sollte man versuchen, das verloren gegangene Kapital zurückzuholen. Hierbei können Betroffene Anlegerschutz suchen und sich an die Anwälte unserer Anwaltskanzlei wenden. Wir prüfen zivilrechtliche ebenso wie strafrechtliche Möglichkeiten sowie eventuelle Schadenersatzansprüche gegen das Unternehmen und gegen beteiligte Zahlungsdienstleister wie Banken.

Man kann bei Weitem nicht von einem Einzelfall sprechen, falls ein Privatanleger im Zuge von Online-Trading Geld verliert. Zahlreiche Geldanleger lassen sich von dem fachmännischen Verhalten der Dienstleister in die Irre führen und erfassen erst zu spät, dass sie ihre Verluste nicht selbst zu vertreten haben.

Unsere Empfehlung lautet deshalb, nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern zügig und tatkräftig zu handeln. Denn die Chance auf eine Rückgewinnung des verlorenen Geldes ist meist größer, als die geschädigten Privatanleger es annehmen.

Möchten Sie sich mit einem unserer Anwälte zum Themenbereich PO Trade unterhalten? Dann kommen Sie hier geradewegs in unseren Kontaktbereich.