PrivéTrader scheint ein Unternehmen (gewesen) zu sein, das sich auf den Handel mit Kryptowährungen beziehungsweise Bitcoins spezialisiert hat. So lauten wenigstens die Informationen, die man auf dem Instagramprofil des Anbieters findet. Die Homepage des Unternehmens war unter http://www.privetrader.com/ zum Zeitpunkt der Texterstellung (Mai 2020) nicht mehr erreichbar.

Auf dem eigenen Instagram-Profil beschreibt sich PrivéTrader als „Forex Company“ beziehungsweise als Plattform für Bitcoin Trading. Der letzte Eintrag auf der Seite datiert vom 28. November 2017. Besorgte Kunden, die von Beratern des Anbieters PrivéTrader fernmündlich kontaktiert wurden, sind mit der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte in Kontakt getreten.

Bei Trades mit PrivéTrader drohen möglicherweise hohe Verluste, alarmieren Anlegerschutz-Anwälte. Geldgeber sollten zusätzliche Einzahlungen bedenken oder zumindest eine genaue Begutachtung durchführen lassen.

PrivéTrader – Anwälte sind behilflich

Wollen Sie sich mit einem Rechtsvertreter austauschen und ermitteln, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte. Sie betreut Investoren, die Anlegerschutz suchen und wird darüber hinaus im Wettbewerbsrecht, im gewerblichen Rechtsschutz, im Kapitalmarktrecht oder im Kapitalanlagerecht tätig.

Die Anwälte sind Kontaktpersonen für Investoren mit Sitz in ganz Europa. Wollen Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

Staatliche Regulation und Autorisation von PrivéTrader

Aussagen zu einer Genehmigung und Beaufsichtigung durch ein staatliches europäisches Kontrollorgan sind nirgendwo im Web zu finden. Es kann daher nicht zwingend angenommen werden, dass das Unternehmen die benötigten Genehmigungen besitzt oder besaß, die man für eine Wirtschaftstätigkeit in Europa braucht.

Was Firmen wie PrivéTrader bezwecken

Seit geraumer Zeit sind Renditen auf Rekordtief. Dies stellt Anleger verstärkt vor die Herausforderung, margenträchtigere Investmentgelegenheiten zu recherchieren.

Anleger suchen deshalb nach interessanten Alternativen und stoßen hierbei oftmals auf mutmaßlich sichere Produkte mit unglaublichen Auszahlungen. Blendet man dann die Vernunft aus, kann es passieren, dass der Traum vom schnellen Geld zerplatzt und der Investor unsanft auf den Boden der Realität zurückgeholt wird.

PrivéTrader ist ein Dienstleister aus dem Ausland – was bedeutet das für den Geldgeber?

Die Liberalisierung des Welthandels hat unverkennbare Konsequenzen für die Investmentbranche. Internationale Märkte sind bequem zugänglich, außerdem erleichtert die Digitalisierung den Zugriff. Dies führt dazu, dass zahlreiche Unternehmen – unter anderem aus dem Ausland – auf den Markt treten, um Investoren für ihre Services zu erwärmen.

Ein Engagement bei einem Anbieter außerhalb der Staatsgrenzen kann sich negativ entwickeln, falls es zu Schwierigkeiten mit dem Investment kommt. Dies liegt auf der einen Seite an denkbaren Sprachbarrieren, zum anderen an der Entfernung, die ein persönliches Gespräch verkompliziert.

Wo mögliche Risiken liegen und wie sich Investoren schützen können

Ein vorgeblicher Berater nimmt telefonisch mit Ihnen Kontakt auf? Er empfiehlt Ihnen den Kauf von Finanzanlagen zum Vorzugspreis an oder möchte Sie über einen neuen Fonds in Kenntnis setzen? Ein persönlicher Kontakt mit dem Mitarbeiter kommt aber zu keiner Zeit zustande? Ein solcher Umstand sollte Investoren stutzig machen.

Bevor man bei einem Unternehmen wie PrivéTrader investiert, sollte man stets einschätzen, ob der Vertragspartner einer behördlichen Aufsicht unterliegt, z. B. der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht). Bei einer Behördenabfrage würde sich eventuell zeigen, dass ein Dienstleister eventuell über keine Zulassung verfügt.

Besondere Achtsamkeit ist auch dann notwendig, falls ein Mitarbeiter außergewöhnlich hohe Renditen in Aussicht stellt.

Die Chancen seien enorm, während die möglichen Fallstricke fast nie oder gar nicht beschrieben werden. Aufmerksam sollte man auch beim Umgang mit ausländischen Firmen sein. Ist man nicht sicher bezüglich der Vorgehensweise eines Händlers, sollte man am besten rasch einen spezialisierten Anwalt kontaktieren.

Einige Anbieter bieten Renditeversprechen, die mit der Realität wohl wenig zu tun haben. Die Möglichkeiten seien groß, Risiken hingegen werden kaum oder überhaupt nicht thematisiert. In manchen Fällen soll Ihnen der sofortige Abschluss des Vertrages durch gewisse Vorteile schmackhaft gemacht werden.

Das Versprechen extrem hoher Renditen kann darauf hindeuten, dass mit Ihrem Kapital nicht wirklich zuverlässig gewirtschaftet werden soll. Es handelt sich aber ohne Frage um eine überaus riskante Geldanlage. Die hypothetische Möglichkeit, hohe Gewinne zu realisieren, existiert zwar. Gleichwohl existiert ein massives Risiko des Totalverlustes der Anlage.

Manchmal soll Ihnen der prompte Abschluss des Geschäfts durch bestimmte Vorteile versüßt werden. Mutmaßliche Vorzugskonditionen oder die Sicherung steuerlicher Vorteile sind ein übliches Argument. Hiermit will man Investoren die Möglichkeit nehmen, sich ihre Kapitalanlage noch einmal zu überlegen.

Probleme mit PrivéTrader? Was Privatanleger machen können

Haben Sie mit einer Investition ungute Erfahrungen gemacht? Falls Sie Verluste einstecken mussten, sollten Sie in erster Linie zusätzliche Zahlungen stoppen und sich beim Anbieter zu den Ursachen informieren.

Nicht immer verläuft die Diskussion mit dem Vertragspartner produktiv, falls es zu Problemen kommt. Sofern Sie mit Ihrem Anliegen nicht vorwärtskommen, kann es angebracht sein, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Unterstützung bei Auseinandersetzungen

Die Anwälte unserer Kanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen Ländern in Europa, die durch Investments im Ausland teilweise hohe Verluste erlitten haben. Möchten Sie sich über Ihre juristischen Optionen im Zusammenhang mit PrivéTrader informieren? Dann kommen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.