Richmond Financial Group

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Richmond Financial Group

Die Richmond Financial Group (www.richmondfg.com) verspricht potenziellen Anlegern hohe Renditen durch Forex- und CFD-Handel.

Viele Trader stellen sich daher die Frage, ob es sich bei der Richmond Financial Group um ein seriöses Brokerhaus handelt.

Die Herfurtner Rechtsanwälte werden immer wieder von Anlegern kontaktiert, die Probleme mit Auszahlungen hatten. Häufig haben sich Broker der Richmond Financial Group überdies nicht an Absprachen mit den Tradern gehalten.

Das Unternehmen nutzt möglicherweise auch den Firmennamen eines bereits registrierten Unternehmens.

Richmond Financial Group – Forex und CFD Trading

Die Richmond Financial Group bietet Anlegern eine Online-Plattform für das Traden mit Forex und CFDs.

Hierbei handelt es sich um Finanzderivate, die für Anleger durchaus profitabel sein können, die aber zugleich auch ein sehr hohes Verlustrisiko mit sich bringen.

Bei der Richmond Financial Group haben Anleger die Auswahl aus verschiedenen Trading Accounts (Micro, Mini, Silver, Gold, Diamond und VIP). Der Mindesteinsatz variiert hierbei je nach Account zwischen USD 500,00 und USD 500.000,00.

Richmond Financial Group – Mandanten berichten

Die Herfurtner Rechtsanwälte beraten regelmäßig Trader, die von Problemen mit der Handelsplattform berichten. Oftmals wurden Mandanten von der Richmond Financial Group kontaktiert, die bereits zuvor Verluste bei anderen Tradingplattformen erleiden mussten.

Sobald die Mandanten dann erste Einzahlungen bei der Richmond Financial Group getätigt haben, häufen sich altbekannte Probleme: So fällt es Anlegern beispielsweise häufig schwer eine Auszahlung ihres Kontostandes beim Anbieter zu erwirken.

Auf der Website des Anbieters findet sich hierzu die sog. „Withdrawal Policy“. Diese enthält die Bedingungen, unter welchen sich Kunden einen Betrag von ihrem Trading-Konto auszahlen lassen können. Anleger sollten diese Bedingungen bereits vor Einzahlung ihres Investments genau studieren.

Die Trading-Plattform kann sonst Auszahlungen aus Gründen verweigern, die für die Kunden überraschend sein könnten. Sollte Richmond Financial Group Auszahlungen verweigern, obwohl alle Voraussetzungen hierfür vorliegen, sollten Sie anwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen, um Ihren Anspruch durchzusetzen.

Weitere Erfahrungen mit Richmond Financial Group

Aber auch schon während des Tradings komme es laut Erfahrungsberichten vor, dass die Broker der Richmond Financial Group sich nicht an vorher getroffene Vereinbarungen halten.

Wenn Kunden hierdurch ein Schaden entsteht, sollten diese den Sachverhalt ebenfalls anwaltlich überprüfen lassen.

Die Herfurtner Rechtsanwälte vertreten eine Große Anzahl Mandanten bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche gegen Anbieter von Forex und CFD Trading.

Handel mit CFD und Forex – Hohes Risiko, oftmals Totalverlust

Die französische Wertpapieraufsichtsbehörde Autorité des Marchés Financiers (AMF)kommt in ihrer Studie „Study of investment performance of individuals trading in CFDs and forex in France“ vom 13.10.2014 zum Ergebnis, dass 89 % aller aktiven CFD-Kunden ihr Geld verlieren.

Der durchschnittliche Verlust der einzelnen Anleger betrug demnach Euro 10.887,00.

Der Handel mit Forex und CFDs ist somit nur für wenige Anleger lukrativ. Die ESMA (European Securities and Markets Authority) hat dieses hohe Risiko zum Anlass genommen und im März 2018 einen Beschluss verabschiedet, welcher strenge Anforderungen an Anbieter von Forex und CFD Trading stellt.

Unter anderem müssen Anbieter künftig angeben, wie hoch der prozentuale Anteil der Trader ist, der auf dieser Plattform seinen Einsatz verliert.

Ein solcher Hinweis ist auf der Website der Richmond Financial Group nicht zu finden.

Überdies verbietet die ESMA durch ihren Beschluss, dass Kunden durch Boni oder andere Anreize zum Traden mit CFDs verführt werden. Die Richmond Financial Group vergibt auch weiterhin Boni an Trader. Die Bedingungen hierfür sind in der sog. „Leverage and Bonus Policy“ auf der Website des Anbieters beschrieben.

Richmond Financial Group – keine Regulierung durch Aufsichtsbehörden, Firmensitz in Bulgarien

Die Richmond Financial Group wird durch keine Finanzaufsichtsbehörde reguliert. Eine solche Regulierung bietet zusätzlichen Schutz für Anleger.

Bei einem Fehlverhalten der Tradingplattform können Trader sich an die zuständige Aufsichtsbehörde oder den Ombudsmann wenden, um den Sachverhalt prüfen zu lassen.

Kommt die jeweilige Behörde zu dem Ergebnis, dass das Brokerhaus geltendes Recht verletzt hat, drohen hohe Bußgelder und die Verpflichtung, dem Trader seinen entstandenen Schaden zu ersetzen.

Einige der wichtigsten Aufsichtsbehörden für die Regulierung von Forex und CFD Handel sind:

Das Unternehmen Richmond Financial Group gibt seinen Sitz in Bulgarien unter der folgenden Adresse an:

Terraquest Media LTD, 4 Pop Bogimil street, Sofia, Bulgaria

Auch in Bulgarien gibt es eine Finanzaufsichtsbehörde: Die Financial Supervision Commission (FSC). Die Richmond Financial Group ist jedoch nicht von dieser oder einer anderen Aufsichtsbehörde reguliert.

Geschädigte Anleger können sich somit nicht an eine Aufsichtsbehörde wenden. Dies birgt weitere Risiken für die Kunden der Plattform.

Verluste durch CFD und Forex Trading? Anwalt kontaktieren!

Sollten Ihnen durch das Handeln mit Forex und CFDs ein finanzieller Schaden entstanden sein, kann es sich lohnen, den vermeintlichen Verlust anwaltlich prüfen zu lassen.

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner konnten bereits in vielen Fällen Mandanten dabei unterstützen, ihre zunächst verloren geglaubte Investition zurückzuerlangen.

Autor: Rechtsanwalt Patrick Wilson

2018-09-05T13:42:17+00:0005/09/2018|Kategorien: Kapitalanlagerecht|keine Kommentare

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