Royal State Bank richtet sich mit seinem Angebot an Geschäftsleute, Privatleute sowie an Investoren. Denn bei Royal State Bank könne man Bankkonten in verschiedenen Ländern und in verschiedenen Währungen eröffnen. Allerdings gibt es zum Thema Royal State Bank eine offizielle Warnmitteilung der Finanzaufsicht von Luxemburg.

Wenn man sich mit dem Gedanken trägt, ein Investment bei Royal State Bank zu tätigen oder falls man bereits zum Kundenkreis von Royal State Bank zählt und Online-Trading betreibt, sind die folgenden Fragen definitiv zentral:

  1. Was ist über Erfahrungswerte von anderen Anlegern mit Royal State Bank bekannt?
  2. Existieren Tipps für Verbraucher, die das Angebot von Royal State Bank nutzen und sich mit Verlusten konfrontiert sehen?
  3. Ist die Firma Royal State Bank von einer staatlichen europäischen Aufsichtsbehörde lizenziert?

Diese Fragen werden im vorliegenden Beitrag zum Thema Royal State Bank von den Anwälten der Kanzlei Herfurtner beantwortet.

Inhaltsverzeichnis

  1. Royal State Bank Luxembourg
  2. Royal State Bank Website
  3. Kontakt zu Royal State Bank
  4. Royal State Bank Lizenzierung
  5. Warnungen von Aufsichtsbehörden zu Royal State Bank
  6. Online-Handel Ratschläge
  7. Rechtsanwälte unterstützen bei Schwierigkeiten

Neben der Frage, ob Royal State Bank ein vertrauenswürdiges Angebot offeriert, ist es zentral, sich mit den Grundlagen für ein aussichtsreiches Online-Trading zu beschäftigen.

Unsere Rechtsanwälte werden darüber hinaus beantworten, wie die Plattform Royal State Bank gegenüber anderen Finanzprodukten zu bewerten ist.

Ferner stehen wir Ihnen bei und unterstützen Sie bei Unklarheiten und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit Royal State Bank.

Royal State Bank Luxembourg

Auf der Website von Royal State Bank liest man, dass das Unternehmen seinen Kunden ein umfassendes Angebot an internationalen Dienstleistungen mache. Dabei biete Royal State Bank einen persönlichen Service sowie eine Reihe von bequemen Möglichkeiten, seine Finanzen zu verwalten, damit man sich auf das konzentrieren können, was einem wichtig sei.

Zudem versichere Royal State Bank seinen Kunden, dass man hart daran arbeite, das Internet Banking und Mobile Banking für seine Kunden so sicher wie möglich zu gestalten. Überdies könne man bei Royal State Bank einen internationalen Online-Zahlungsservice nutzen und Geld fast überall auf der Welt versenden. Dabei sei der Prozess einfach, sicher und benutzerfreundlich.

Überdies findet man auf der Website von Royal State Bank eine Übersicht der Leistungen, mit denen sich der Anbieter an Geschäftskunden wende:

  • professionelle Direktor- und Aktionärsdienste,
  • Registrierung und Verwaltung von Unternehmen,
  • Geschäftskonto in Fremdwährung,
  • elektronisches Zugangskonto,
  • Kontoeröffnung,
  • Buchhaltung/Wirtschaftsprüfung.

Darüber hinaus liest man auf der Website von Royal State Bank, dass jede Private-Banking-Beziehung anders sei. Deshalb konzentriere sich der Anbieter nicht vordergründig auf die Verwaltung von Vermögen, sondern auf die Entwicklung einer erfolgreichen Partnerschaft. Entsprechend wolle man zunächst ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse und Ambitionen seiner Kunden gewinnen.

Royal State Bank Internetpräsenz

Die Webseite des Unternehmens Royal State Bank liegt in englischer Sprache vor und kann unter www.royalstatebank.com aufgerufen werden.

Verantwortlich handelnde Personen

Nach §6 des Medienstaatsvertrags (MDStV) ist der Name des inhaltlich Verantwortlichen der Webpräsenz im Impressum zu nennen. Häufig handelt es sich hierbei um einen Angehörigen des Management Boards des Anbieters.

Die verantwortlich handelnden Personen namentlich zu benennen, ist nicht nur eine Pflicht, sondern darüber hinaus ein Anzeichen von Transparenz.

Auf der Onlinepräsenz von Royal State Bank ließen sich im Dezember 2021 keine Informationen zu verantwortlichen Personen finden.

Impressumsangaben

In Deutschland gibt es gemäß §5 Telemediengesetz (TMG) grundsätzliche Informationspflichten und Pflichtangaben für das Impressum. Infolgedessen gilt diese Obliegenheit zur „Anbieterkennzeichnung“ für alle geschäftsmäßig betriebenen Internetauftritte.

Denn die Daten sollen den Besucher einer Onlinepräsenz darüber unterrichten, mit wem er es zu tun hat. Außerdem spielt hierbei die ladungsfähige Postadresse des Website-Inhabers eine Rolle, falls rechtliche Ansprüche gegen ihn durchgesetzt werden sollen.

Bedeutend in diesem Kontext ist darüber hinaus die Tatsache, dass das Führen eines Impressums gleichermaßen für ausländische Dienstleister gilt, die ihre geschäftlichen Handlungen hierzulande entfalten.

Auf der Website von Royal State Bank war im Dezember 2021 kein rechtsverbindliches Impressum zu finden.

Betreiber und Trademark

Nicht unbedingt ist die Bezeichnung der Webseite bzw. der Trading-Plattform oder des Angebotes identisch mit der Betreiberfirma. In der Vergangenheit ist es häufig vorgekommen, dass Unternehmen zur selben Zeit mit vielen verschiedenen Handelsmarken am Markt präsent sind.

Ferner ist es gängige Praxis bestimmter Betreiber, die Webseiten von in Verruf geratenen Handelsmarken zu deaktivieren und zeitnah unter Einsatz von einer neuen Handelsmarke auf den Markt zurückzukehren.

Darum tut man gut daran, im Rahmen von Recherchen zu Nachrichten und Aussagen über einen Dienstleister über die Handelsmarke hinaus auch generell die Betreiberfirma einzubeziehen. Die entsprechenden Daten findet man entweder im Impressum oder oftmals auch in der Fußzeile einer Internetpräsenz.

Auf der Internetpräsenz von Royal State Bank konnte zum Betrachtungszeitpunkt keine Differenz zwischen Handelsmarke und Betreiberfirma ermittelt werden.

Hintergründe zur Domain

Viele Unternehmen werfen ihre jahrelange Erfahrung in die Waagschale, um Authentizität zu vermitteln. Jedoch steht solchen Erklärungen oft das Registrierungsdatum der Domain entgegen.

Demzufolge ist zu untersuchen, wer die Domain registriert hat und in welchem Jahr die Domain registriert wurde.

Unsere Anwälte haben am 16. Dezember 2021 die Fakten zu Royal State Bank mit diesem Ergebnis abgefragt:

Domain name: royalstatebank.com
Registry Domain ID: 2074547439_DOMAIN_COM-VRSN
Registrar WHOIS Server: whois.namecheap.com
Registrar URL: http://www.namecheap.com
Updated Date: 2021-11-17T05:56:41.90Z
Creation Date: 2016-11-16T15:57:26.00Z
Registrar Registration Expiration Date: 2022-11-16T15:57:26.00Z
Registrar: NAMECHEAP INC

Royal State Bank Kontaktangaben

Auf der Webpräsenz von Royal State Bank waren im Moment der Texterstellung die nachstehenden Informationen zu finden:

  • Rufnummer von Royal State Bank: 00352 27 86 25 76
  • E-Mail-Adresse von Royal State Bank: info[a]royalstatebank.com
  • Adresse von Royal State Bank: 56A Boulevard Royal, L-2769 Luxembourg

Royal State Bank Genehmigung

Die Existenz einer gültigen Autorisierung einer staatlichen europäischen Finanzaufsichtsbehörde kann ein wichtiges Kriterium dafür sein, ob es sich um einen vertrauenswürdigen Dienstleister handelt. Denn für die Vergabe einer Lizenz bedarf es eines hohen wirtschaftlichen Aufwand seitens des Unternehmens.

Gleichwohl muss es sich nicht zwangsläufig um Betrug handeln, falls ein Broker auf Angaben über seine Befugnis oder zum eigenen Regulierungsstatus verzichtet.

Die nachfolgenden Finanzaufsichtsbehörden sind unter anderen für die Erteilung von Lizenzen und die Aufsicht von Finanzdienstleistern wie Royal State Bank verantwortlich:

  • BaFin, Deutschland (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht)
  • MFSA, Malta (Malta Financial Services Authority)
  • FMA, Österreich (Österreichische Finanzmarktaufsichtsbehörde)
  • CNMV, Spanien (Comisión Nacional de Mercado de Valores)
  • ASIC, Australien (Australian Securities & Investments Commission)

Auf der Webseite von Royal State Bank ließen sich zum Zeitpunkt der Texterstellung im Dezember 2021 keine Hinweise auf eine behördliche Lizenzierung finden. Was dies besagt, können interessierte Privatanleger im Dialog mit einem Rechtsanwalt unserer Rechtsanwaltskanzlei erörtern.

Behördliche Warnung zu Royal State Bank

Schon im Juli 2021 erschien von der Finanzaufsicht von Luxemburg (CSSF) eine öffentliche Warnung zum Thema Royal State Bank. Denn der Behörde sei kein Unternehmen namens Royal State Bank bekannt. Zudem verfüge der Anbieter nicht über die erforderlichen Genehmigungen für seine Tätigkeiten und werde nicht von der CSSF überwacht.

Warnung der CSSF zu Royal State Bank

Bevor man mit dem Trading bei Royal State Bank und anderen anfängt – Online-Handel Ratschläge

Online-Trading wie bei Royal State Bank ist die Verlängerung des konventionellen Handels mit Finanzinstrumenten ins Internet. Hier wie dort agieren Marktteilnehmer mit dem Ziel, durch den Ankauf und die Veräußerung von Vermögenswerten Profite zu generieren.

Das Handeln ist längst nicht mehr auf Wertpapiere limitiert. De facto stehen Kunden z. B. auch folgende Optionen zur Auswahl:

  • Devisenhandel
  • Immobilien
  • Festgeld
  • Cash
  • Anleihen
  • Handel mit Differenzkontrakten
  • börsennotierte Indexfonds
  • Edelmetalle
  • Kryptowährungen wie Bitcoins und Altcoins, z. B. Ripple

Das Online-Trading wird über Mittler wie Online-Broker oder Bankinstitute ausgeführt, die ihren Auftraggebern eine spezielle Handels-Computersoftware anbieten.

Es ist damit zu rechnen, dass es auch in Zukunft immer mehr private Geldanleger geben wird, welche den Online-Handel für sich in Erwägung ziehen. Denn man braucht nur einen Internetanschluss und einen PC oder ein Smartphone respektive Tablet.

Vorteile beim Online-Trading

Die Digitalisierung beeinflusst auch die Finanzwelt beachtlich, vor allem wenn es um das Trading wie bei Royal State Bank geht.

Denn angesichts der technologischen Möglichkeiten hat das Trading vor allem massiv an Schnelligkeit zugenommen. Musste man als Investor oder Trader die eigenen Orders in der Vergangenheit noch per Telefonanruf, Faxnachricht oder Post erledigen, ist dies inzwischen per Mausklick und zu einem Bruchteil des Aufwands möglich.

Aspekte wie Laufzeit und Art des Trades, Preisgestaltung und Mengen oder die Einzelheiten zum Konto lassen sich inzwischen ohne eine persönliche Abstimmung zwischen einem Anbieter wie Royal State Bank und seinem Kunden klären.

Letzten Endes sind durch die Gelegenheit zum Online-Trading viele Vorteile entstanden:

  • Online-Tradern stehen zahlreiche Tools und verschiedene Indikatoren zur Verfügung.
  • Viele Tools lassen sich automatisch und sofort anwenden.
  • Das Tempo zur Abwicklung von Handelstransaktionen hat deutlich zugenommen.
  • Die Auswahl an handelbaren Finanzinstrumenten ist breiter und tiefer.
  • Gewinne lassen sich auch mit einem niedrigen Einsatz generieren.
  • Die Gebühren der Transaktion sind merklich gesunken, da die persönliche telefonische Betreuung entfällt.
  • Die Plattform führt die gewünschten Orders aus, man braucht nur einen Internetanschluss.
  • Ausbildungsmöglichkeiten zum Online-Trading, Wissenspools, Analysen oder Trading-Lehrgänge werden häufig von Haus aus angeboten.

Zudem gibt es beim Online-Trading nicht nur Pluspunkte bezüglich der unkomplizierten Verwendung der Plattform. Gerade durch Analysemöglichkeiten, Indikatoren und die vielen unterschiedlichen Werkzeuge genießt der Investor spürbar mehr Komfort.

Denn die Zeiten, als man selbst noch Kursverläufe zeichnete oder umständlich eigene Kalkulationen anstellte, sind vorüber.
Handelsplattformen bieten ihren Kunden inzwischen eine große Vielfalt an Orderarten an, die man als Online-Trader mit einem Daytrading-Anbieter seiner Wahl eigenhändig ausführen kann.

Hype-Thema Kryptowährungen – neue Chancen für Geldanleger?

Doch nicht nur das Trading als solches hat die Digitalisierung deutlich verändert. Denn die fortschreitende Technologisierung hat Online-Börsianern ein neues Aktionsfeld verschafft: das Trading mit digitalen Assets.

Zu den meistgekauften Kryptowährungen gehören der Bitcoin und Ethereum. Bitcoin war die erste Kryptowährung überhaupt, weswegen man sämtliche weitere digitale Währungen als sogenannte „Alt-Coins“ bezeichnet, also als alternative Münzen.

Inzwischen gibt es Tausende von handelbaren Krypto-Assets und die Landschaft ist ausgesprochen unbeständig. Das führt dazu, dass regelmäßig neue Coins auf den Markt treten und zahlreiche ebenso rasch wieder verschwinden, wie sie herausgebracht wurden.

Für Investoren beinhaltet das ebenso Chancen wie Risiken, die sich angesichts des stetigen Auf und Abs allerdings im Vergleich zu althergebrachten Investitionen spürbar potenzieren.

Neu emittierte Kryptowährungen sind für Anleger im Grunde wie ein Spiel am Roulette-Tisch. Mit etwas Glück lässt sich der Einsatz deutlich vervielfachen. Jedoch ist auch die Wahrscheinlichkeit, das ganze Kapital zu verlieren, enorm hoch.

Daher könnte es für vorsichtige Trader eine bessere Wahl sein, sich auf die bekanntesten Kryptowerte zu konzentrieren, die schon seit längerer Zeit getradet werden und eine relativ große Marktkapitalisierung haben.

Die Alternativen zu Bitcoin und Ethereum

Nebst Bitcoin und Ethereum sind hier zum Beispiel der Binance Coin, Solana, Cardano oder Ripple zu nennen. Vornehmlich Cardano und Solana können verglichen mit Bitcoin und Ethereum als moderner und zukunftsorientiert angesehen werden.

Denn während die Erstgenannten vor allem angesichts ihres energieintensiven „Proof of Work“-Mechanismus in der Kritik stehen, bauen Letztgenannte auf den energieärmeren „Proof-of-Stake“-Mechanismus.

Ebenso gestatten die auf Blockchains basierenden Projekte Cardano und Solana die Nutzung sogenannter Smart Contracts. Zudem ergeben sich im jeweiligen Ökosystem zusätzliche Projekte wie zum Beispiel Solanart, ein Marktplatz für sogenannte „Non fungible Tokens“, kurz: NFT.

Diese können z. B. im dezentralisierten Finanzwesen („DeFi“) eingesetzt werden. Hier helfen sie, Sicherheitsmechanismen zu implementieren, welche die Originalität von Transaktionen und die Korrektheit jedes eingereichten Auftrags versichern.

Geldanleger finden unterm Strich bei Kryptowährungen eine außerordentlich breite Auswahl, in die sie investieren können. Empfehlenswert ist Crypto-Trading gleichwohl vorrangig für solche Anleger, die besonders risikofreudig sind.

Ferner gilt auch beim Thema Crypto-Trading: Achtung bei der Auswahl des Dienstleisters. Denn bedauerlicherweise existieren viele dokumentierte Fälle von Betrug und Cybercrime, bei welchen Crypto-Exchanges, also Börsenplätze für Kryptowährungen, eine entscheidende Rolle eingenommen haben.

Risiken beim Online-Trading

Wo Licht ist, da gibt es auch Schatten, diese grundsätzliche Regel betrifft auch das Online-Trading. Folglich sind abseits der Vorteile auch eine Reihe von Nachteilen erkennbar, die geneigte Privatanleger in ihre Abwägungen einbeziehen sollten:

  • Im Vergleich zum traditionellen Trading geht es eher hektisch vonstatten.
  • Das Vorhandensein betrügerischer Trading-Plattformen hat zu großen Verlustrisiken geführt.
  • Geldanleger sollten die Kursverläufe andauernd im Blick behalten.
  • Privatanleger sollten schon routiniert im Trading sein und auf belastbare Strategien bauen.
  • Im Fall von Fehlentscheidungen sind große Defizite zu erwarten.

Vor allem das riskante Daytrading empfiehlt sich nicht für Geldanleger, die sich erstmalig mit dem Themenkreis Trading befassen. Denn das Risiko, Kursentwicklungen verkehrt vorherzusagen, ist beträchtlich, und aufgrund des Zeitdrucks sind Korrekturen nicht einfach. Deshalb eignet sich diese Form des Tradings tendenziell für sehr versierte oder sehr risikofreudige Anleger.

Fällt jemand in diese Rubrik, ist das Daytrading eine Möglichkeit, um zügig Ergebnisse zu erwirtschaften. Im Übrigen profitiert man z. B. vom Wegfall der Gebühren für das Halten von Positionen über Nacht. Schließlich müssen auch solche Finanzierungskosten in die ganzheitliche Analyse einer Geldanlage einfließen.

Obendrein erspart man sich im wahrsten Sinne des Wortes das böse Erwachen am Morgen, falls es zu schnellen und heftigen Kursänderungen kam. Derartige „Gaps“ entstehen schnell durch eine negative Berichterstattung über ein Unternehmen. Andererseits sieht man schnell Erfolge, für den Fall, dass man am Ende eines Handelstags einen Profit bilanzieren kann.

Ansonsten ist es relevant für Daytrader, die Handelsgebühren der verschiedenen Broker gegenüberzustellen. Hierbei kann es sich empfehlen, sich für einen Pauschalbetrag in Form einer Flatrate zu entschließen. Das lohnt sich gerade dann, falls man beim Traden auf eine erhöhte Frequenz kommt und einzeln abgerechnete Ordergebühren den Ertrag merklich schmälern würden.

Risiken und Gefahren erkennen

Um die Risiken beim Online-Trading nicht unnötigerweise zu potenzieren, sollte man überprüfen, mit welchem Dienstleister man an den Märkten handeln will.

Aus der Praxiserfahrung unserer Rechtsanwaltskanzlei haben sich einige Fragen herauskristallisiert, mit deren Hilfe man mögliche Risiken erkennt. Auf das Beispiel Royal State Bank angewandt, sähen diese folgendermaßen aus:

  • Existieren behördliche Warnungen zu Royal State Bank?
  • Gibt es auf der Webseite des Dienstleisters ein Impressum und lassen sich glaubhafte Aussagen zum Geschäftssitz des Unternehmens finden?
  • Gibt es Erfahrungen anderer Investoren, welches Meinungsbild kommt in Foren zum Ausdruck?
  • Existieren Warnungen von Anwälten oder Rechtsanwaltskanzleien, die im Zusammenhang mit Royal State Bank geschädigte Mandanten vertreten?
  • Kam der Austausch mit dem Unternehmen anhand eines unaufgeforderten Telefongesprächs zustande?
  • Stellt der Anbieter besonders hohe Gewinne oder eine sichere Rendite in Aussicht und blendet die Risiken aus oder spielt diese herunter?
  • Ist Royal State Bank von einer europäischen Finanzaufsichtsbehörde reguliert und unterliegt das Unternehmen einer offiziellen Aufsicht?

Verhaltensweisen für den Fall von Verlusten

Für den Fall, dass man vermutet, beim Online-Trading einem Betrug aufgesessen zu sein, empfiehlt es sich, augenblicklich zusätzliche Zahlungen zu stoppen. Dies gilt insbesondere für den Fall, dass der Broker Nachzahlungen empfiehlt, um Verluste zu kompensieren.

Zudem sollte man den Versuch unternehmen, das verlorene Kapital zurückzuholen. Dabei können Betroffene Anlegerschutz suchen und sich an die Anwälte unserer Kanzlei wenden. Unsere Rechtsanwaltskanzlei prüft zivilrechtliche ebenso wie strafrechtliche Möglichkeiten und eventuelle Schadenersatzansprüche gegen das Unternehmen und gegen verwickelte Zahlungsdienstleister wie Bankhäuser.

„Ein privater Geldanleger, der beim Online-Trading sein Kapital verliert, ist beileibe kein Einzelfall. Zahlreiche Privatanleger lassen sich von dem fachmännischen Verhalten der Unternehmen blenden und merken nicht früh genug, dass sie ihren Verlust nicht selbst zu vertreten haben.“

Unser Rat lautet daher, nicht zu verzagen, sondern schnell und aktiv zu handeln. Denn die Chance auf eine Rückgewinnung des verlorenen Geldes ist meist größer, als die geschädigten Kapitalanleger es vermuten.

Wollen Sie sich mit einem von unseren Rechtsanwälten zum Thema Royal State Bank austauschen? Dann kommen Sie hier direkt zu unserem Kontaktbereich.