Social Trading Plattformen Vergleich – Was ist beim Social Trading zu beachten? Bestehen hier besondere Risiken?

Falls Sie noch über keine Erfahrung mit dem Social Trading verfügen oder oder bereits Verluste erlitten haben, können Sie sich bei den Rechtsanwälten der Kanzlei Herfurtner beraten lassen.

Social Trading Plattformen

Die Definition von Social Trading variiert. Grundsätzlich handelt es sich hierbei um eine unregulierte Art des Tradens. Üblicherweise werden „Handelssignale“ anderer Nutzer der Plattform weitergeleitet. Das eigene Handelskonto ist dabei wie ferngesteuert. Dies wird zum Teil auch als Mirror Trading bezeichnet.

Beworben wird diese Art des Handelns insbesondere als „innovativ“ und „modern“. Diese Art des Handels entspreche dem neuesten Stand der Technik und ermögliche daher besonders schnelle und hohe Gewinne.

Für die Empfänger der Handelssignale, die „Follower“ bestehe der Vorteil in der quasi mühelosen Erzielung von hohen Renditen. Die Signalgeber, oftmals „Trader“ oder „Top-Trader“ genannt, sollen hierbei von einer Provision profitieren.

Als Signalgeber bestehe daher die Möglichkeit, im Rahmen des eigenen Tradings zusätzliche Einnahmen zu generieren.

Social Trading Plattform Risiken

Über die spezifische Risiken sollten sich Anleger im Vorfeld von einem Rechtsanwalt aufklären lassen sollten. Dadurch, dass die Handelsaktivitäten anderer Nutzern übertragen werden und das eigene Konto diesen quasi spiegelbildlich folgt, gibt man die Kontrolle über sein Handelskonto aus der Hand.

Insbesondere bei Plattformen, die anbieten, gleich mehreren anderen Nutzern zu „folgen“ besteht das konkrete Risiko eines Totalverlustes. Zwar haben viele der Plattformen in ihren AGB Regelungen für den Fall getroffen, dass Nutzer beispielsweise die maximale Anzahl an Trades überschreiten.

Diese werden für gewöhnlich wieder heruntergestuft. Das eigene Investment kann dann jedoch bereits verloren sein. 

Bei der Durchsetzung von Ansprüchen gegen die Plattform empfiehlt es sich, einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen.

Auch die BaFin sieht Risiken beim Social Trading: Beim Social Trading gehe man grundsätzlich ein höheres Risiko ein, als beim herkömmlichen Trading.

Risiken können sich unter anderem daraus ergeben, dass die „Signalgeber“ oder auch „Trader“ ein eigenes wirtschaftliches Interesse daran haben, dass Trades Gewinne erzielen. Dies kann im Einzelfall zu riskanten Spekulationsgeschäften verleiten, wodurch erhebliche Verluste entstehen können.

Anbieter von Social Trading im Vergleich

Das „soziale Handeln“ wird inzwischen bei zahlreichen Plattformen angeboten. Im Folgenden finden Sie einen kleinen Auszug der Anbieter:

  • ayondo
  • wikifolio
  • ZuluTrade
  • eToro
  • nagatrader
  • tradeo
  • darwinex
  • FXJunction
  • myfxbook
  • MyDigiTrade
  • Tradency
  • kinfo
  • CopyFX
  • IronFX
  • LiteForex
  • FXStat
  • Share4you
  • collective2
  • cMirror
  • dukascopy
  • pepperstone
  • sharewise
  • avastocks

Social Trading – rechtliche Möglichkeiten für Kunden

Haben Sie bereits negative Erfahrungen gemacht? Sind Sie verunsichert, weil Händler herabgestuft wurden, oder Auszahlungen ungewöhnlich lange dauern? Dann sollten Sie sich von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Auch falls Sie noch nicht investiert haben, dies aber überlegen, lohnt sich eine Beratung: Ein Rechtsanwalt kann Sie umfassend über Chancen und Risiken aufklären.

Ansprüche gegen Anbieter

Oftmals erklären Anbieter, das bisher investierte Geld sei verloren. Gesetzte Trades waren verlustreich und das Handelskonto weist kein oder nur ein sehr geringes Guthaben aus. Hier kann ein Rechtsanwalt helfen, bestehende Ansprüche durchzusetzen und einzahlte Gelder zurückholen.

Geprüft werden kann beispielsweise, ob die AGB unwirksam sind oder der Nutzer fehlerhaft beraten wurde.