S&P Broker ist ein Online Broker, der Anlegern eine Trading Plattform anbietet, auf der mit Kryptowährungen, Aktien, Devisen (Forex Trading), Futures, Indizes und Metallen gehandelt werden könne.

Die deutschsprachige Website ist unter der URL https://snp-broker.io/de/ abrufbar. Der Anbieter gibt an, über 500 Finanzinstrumente anzubieten.

Unterhalten Sie ein Handelskonto bei S&P Broker und stehen Sie vor Problemen? Dann können Sie sich mit einem Rechtsanwalt besprechen. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner stehen Ihnen auch zur Verfügung, wenn Sie sich vorab über diesen Anbieter oder die Mechanismen des Online Tradings allgemein informieren möchten.

Mit unseren Büros in München und Hamburg betreuen wir Mandanten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz im Anlegerschutz. Zudem werden wir tätig, wenn es um Angelegenheiten im Kapitalmarktrecht, im Gesellschaftsrecht oder im Wirtschaftsrecht geht.

Für eine Terminvereinbarung nutzen Sie bitte eine der Möglichkeiten, die wir Ihnen in unserem Kontaktbereich anbieten. Hier kommen Sie direkt zur Kontaktaufnahme.

S&P Broker Erfahrungen

Wer sich mit dem Gedanken eines Investments trägt, möchte in erster Linie wissen, ob S&P Broker seriös ist. Um dies beurteilen zu können, sollte man sich darüber informieren, was andere Anleger über S&P Broker sagen und wie sich der Anbieter selbst positioniert.

Im Internet stößt man auf diverse Blogs und Foren, in denen Investoren über ihre Erfahrungen mit Online Brokern sprechen und Meinungen austauschen. Sucht man nach Erfahrungen mit S&P Broker, findet man diverse Einträge in deutscher und englischer Sprache. Diese sind nicht uneingeschränkt positiv; manchmal wird die Frage gestellt, wie man bei S&P Broker kündigen kann.

Beachten sollte man, dass diese Art von Texten meistens nicht aus einer neutralen Position heraus verfasst ist. Die Online Broker selbst und ihre Werbepartner haben ein Interesse daran, sich durchweg positiv zu äußern.

Vor diesem Hintergrund sollte man stets darauf achten, wer den jeweiligen Text verfasst hat und welche Interessen damit verfolgt werden sollen.

S&P Broker Website

Auch die Website der jeweiligen Trading-Plattform sollte einer genauen Prüfung unterzogen werden. Das Hauptaugenmerk gilt hierbei weniger den Inhalten, sondern den Formalien wie Kontakt, Herkunft, Beaufsichtigung und Lizensierung.

S&P Broker wirbt auf seiner Homepage mit einer Bonuszahlung, welche die Einlage verdoppele. Man könne sowohl ein Demokonto als auch ein Live-Konto eröffnen, um Zugriff auf die Plattform zu erhalten.

Neben der Möglichkeit, bei S&P Broker Bitcoin und andere Kryptowährungen sowie Aktien zu handeln, erhalte man Zugriff auf Schulungs- und Unterrichtsmaterial. Insgesamt sechs Vorteile, die für das eigene Angebot sprechen sollen, hebt S&P Broker hervor:

  • attraktive Handelskonditionen
  • Bonuszahlungen für Handelsaktivitäten und Einzahlungen
  • Sicherheit der einbezahlten Gelder
  • weltweiter Handel
  • komfortable und schnelle Ein- und Auszahlungen
  • Kundensupport für Beratungsgespräche

Unternehmenssitz und Regulierung

Auf der Website von S&P Broker ist kein rechtsverbindliches Impressum vorhanden. Angaben zum Unternehmenssitz, zur Gesellschaft und zur Geschäftsführung von S&P Broker können daher nicht ohne Weiteres gemacht werden. Vereinzelte Informationen finden sich im Kontaktbereich der Website von S&P Broker.

Hier sind zwei E-Mail-Adressen sowie eine postalische Adresse als S&P Broker Kontakt hinterlegt. Letztere lässt darauf schließen, dass sich der Unternehmenssitz von S&P Broker im Schweizerischen Lancy befindet. Eine Telefonnummer ist ebenfalls vorhanden, diese beginnt mit der deutschen Vorwahl für Bremen. Keine Hinweise finden sich auf Gesellschaften namens S&P Broker Luxemburg oder S&P Broker Luzern.

Was die Regulierung von S&P Broker durch eine staatliche Aufsichtsbehörde angeht, beschränkt sich S&P Broker darauf, einige der Behörden zu benennen und zu verlinken. Unter diesen findet sich die britische Financial Services Authority, die im Jahr 2013 allerdings von der für Großbritannien zuständigen Financial Conduct Authority (FCA) abgelöst wurde.

Weiterhin werden die CySEC, die für Zypern zuständige Securities and Exchange Commission, sowie die FSC BVI (britische Jungferninseln) und die FSC Mauritius genannt. Allerdings gibt es keinerlei Hinweis darauf, ob und inwiefern S&P Broker von diesen Behörden beaufsichtigt wird.

Es kann daher nicht zweifelsfrei davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen reguliert wird und im Besitz der erforderlichen Lizenzen ist.

Anmeldung, Kontenmodelle

Nachdem man sich bei S&P Broker als Kunde registriert habe, müsse man sich für ein Handelskonto entscheiden, um mit der Plattform traden zu können. Hierfür stünden zwei verschiedene Optionen zur Auswahl:

Standard-Konto: Dieses Konto eigne sich laut S&P Broker am besten für die Verfolgung einer individuellen Trading-Strategie und als Vorstufe für das Premium-Konto. Bei Standard-Konten gäbe es drei Abstufungen:

  • einfaches Standard-Konto: Mindesteinlage 250 US-Dollar, Bonus in Höhe von 25 % auf Einzahlungen
  • Trader Standard-Konto: Mindesteinlage 1.000 US-Dollar, Bonus in Höhe von 50 % auf Einzahlungen
  • Trader Pro Standard-Konto: Mindesteinlage 5.000 US-Dollar, Bonus in Höhe von 75 % auf Einzahlungen

Premium-Konto: Diese Kontoform sei laut S&P Broker geeignet, wenn man zusätzliche Dienstleistungen beanspruchen wolle, wozu Support beim Handeln, Tools für Sicherheit oder umfangreiche Analysen gehörten. Auch beim Premium-Konto gäbe es drei Abstufungen:

  • einfaches Premium-Konto: Mindesteinlage 20.000 US-Dollar, Bonus in Höhe von bis zu 100 % auf Einzahlungen
  • Lux Premium-Konto: Mindesteinlage 50.000 US-Dollar, Bonus in Höhe von bis zu 100 % auf Einzahlungen
  • Royal Premium-Konto: Mindesteinlage 100.000 US-Dollar, Bonus in Höhe von bis zu 100 % auf Einzahlungen

Eine Besonderheit bei den Premium-Konten sei zudem eine automatische Auszahlungsfunktion, mit der sich beliebig oft Geld auf das Verrechnungskonto überweisen lasse.

Technologien

Für Handelsaktivitäten ist eine Handelssoftware nötig, die Online Broker ihren Kunden zur Verfügung stellen. Bei S&P Broker könnten Kunden auf drei verschiedene Möglichkeiten zugreifen:

  • Die sogenannte „Statusplattform“ sei das Herzstück, das neben Funktionen für die Analyse Möglichkeiten für manuelles und automatisiertes Trading biete. Die Software sei leicht zu bedienen, was an der eingängigen Benutzeroberfläche liege.
  • Darüber hinaus sei es möglich, sein S&P Broker Handelskonto über die Software Metatrader 4 zu verwalten. Diese biete eine ganze Reihe von Werkzeugen, die Anleger vor allem für Aktivitäten beim Forex Trading unterstützten.
  • Die dritte Variante wird als „Netz Plattform“ bezeichnet und sei ein reines Online-Terminal. Dieses könne man von überall aus bedienen, zudem sei es für jeden Trader verständlich und einfach zu bedienen.

Risiko Online-Investment

Investitionen bei einem Online Broker haben den Vorteil, dass man hierbei die eigenen vier Wände nicht verlassen muss und Orders per Knopfdruck tätigen kann. Darüber hinaus werben die Trading-Plattformen im Internet häufig mit attraktiven Renditen, die klassischen Anlageformen überlegen sind.

Allerdings unterscheiden sich Online-Investments vor allem aufgrund der damit verbundenen Risiken von einer Investition über die Hausbank. Zum einen stehen beim Online Trading häufig sehr komplexe Produkte im Fokus, darunter beispielsweise Kryptowährungen, CFD Trading oder Forex Trading.

Zum anderen gibt es, anders als bei einer Bank, online häufig keinen festen Ansprechpartner, der die eigene Sprache spricht und Anlageoptionen auf der Basis der persönlichen Risikopräferenzen beurteilt.

Weil Anleger im Internet häufig auf sich alleine gestellt sind, kommt es vor, dass sie die Risiken nicht gründlich prüfen oder diese falsch einschätzen. Ist dies der Fall, werden nicht selten die angepeilten Renditeziele verfehlt. Zudem ist man unter Umständen versucht, bei einem Negativtrend zusätzliches Geld zu investieren, um die Anlage zu „retten“.

Im schlimmsten Fall müssen Investoren ihre Kapitalanlage abschreiben, kommt es zum Totalverlust der eingesetzten Gelder. Haben Sie bei einem Online Broker Geld investiert und verloren? Dann sollten Sie umgehend Maßnahmen ergreifen und versuchen, die Verluste zu begrenzen.

Erste Anlaufstelle ist die Trading-Plattform. Hier sollte man ermitteln, wie es zum Verlust kam und wie sich gegensteuern lässt. Verläuft das Gespräch ergebnislos oder scheitert die Kontaktaufnahme, kann Anlegerschutz gesucht und ein Anwalt hinzugezogen werden.

Die Kanzlei Herfurtner prüft Ihren Fall und bewertet, ob und welche Ansprüche Sie gegen den Online Broker geltend machen können. Sie wendet sich direkt an Ihren Vertragspartner, egal wo dieser seinen Unternehmenssitz hat. Möchten Sie mit einem unserer Rechtsanwälte sprechen? Dann gelangen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.