Spot2trade – Die Firma bietet vermeintlich riskante Produkte an. Die Website des Unternehmens war zum Betrachtungszeitraum nicht erreichbar und konnte daher nicht eingesehen werden. Es finden sich im Internet Hinweise darauf, dass es sich bei Spot2trade um einen Anbieter für Forex Trading (Devisenhandel) gehandelt haben könnte.

Die belgische Finanzaufsichtsbehörde und Anwälte warnen vor Investments ohne zusätzliche Beratung.

Zudem habe mehrere wohl betroffene Investoren derzeitig die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH angerufen und sich über ihre Vorgehensmöglichkeiten informiert. Von Deals über die Plattform Spot2trade wird aus diesem Grund ohne detaillierte Prüfung abgeraten. Denn Anleger setzen sich bei Spot2trade wohl einem großen finanziellen Risiko aus.

Möchten Sie sich mit einem Anwalt austauschen und erkunden, welche rechtlichen Maßnahmen Sie ergreifen können? Dann wenden Sie sich an die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH. Sie betreut Mandanten, die Anlegerschutz suchen und wird darüber hinaus im Gesellschaftsrecht, im Wirtschaftsrecht, Kapitalmarktrecht oder im Kapitalanlagerecht tätig.

Die Anwälte sind Vertrauenspersonen für Anleger mit Sitz in Deutschland, Österreich, der Schweiz oder in den Benelux-Staaten. Wollen Sie einen Termin mit uns vereinbaren? Hier kommen Sie zur Kontaktaufnahme.

Spot2trade – Warnungen

Unserer Rechtsanwaltskanzlei liegen folgende Daten zum Anbieter Spot2trade vor, die in einer Warnmeldung der belgischen FSMA zu Spot2trade veröffentlicht wurden:

Firma: Spot2trade (die Website von Spot2trade ist offline)
Anschrift: Portman Square, Green St 14 33W1H 6BG London, Großbritannien
Telefonnummern: +44 865231458 und 02038085573

Die FSMA – Financial Markets and Services Authority – in Belgien warnt in einer Mitteilung vom 10. September 2018 davor, Geld an Spot2trade zu überweisen. Dem Unternehmen sei es nicht gestattet, in Belgien Bank- und/oder Investment-Dienstleistungen anzubieten.

Auch die britische FCA warnt am 11. Juli 2018 vor Spot2trade. Weiterhin existieren Warnungen der österreichischen FMA (20. Dezember 2017) und der italienischen CONSOB (29. Mai 2017) in Bezug auf Spot2trade.

Insgesamt kann daher nicht zwingend davon ausgegangen werden, dass das Unternehmen Spot2trade über die für seine Wirtschaftstätigkeit benötigten Befugnisse verfügt.

Allgemeine Risiken für Privatanleger

In Zeiten niedriger Zinsen suchen Investoren Investments mit höheren Auszahlungen, wie sie bei Anbietern wie Spot2trade vermeintlich zu erzielen sind. Investoren recherchieren daher nach profitablen Alternativen und stoßen hierbei oftmals auf vorgeblich sichere Investments mit angeblich attraktiven Renditen.

Doch statt der erwartet lukrativen Renditen enden derartige Investments oft mit dem Totalverlust des gesamten Betrages.

Die Chancen für den Anleger sind auf der Onlinepräsenz des Anbieters üblicherweise imposant dargestellt. Mögliche Fallstricke werden dagegen verharmlost oder nicht thematisiert. Es wird zu einem raschen Vertragsabschluss gedrängt, der dazu dienen soll, vermeintliche, nur zeitnah verfügbare Vorteile zu sichern.

Abgleiche mit anderen Angeboten oder eine Recherche zu den angebotenen Anlagen sollen durch Druck zur schnellen Entscheidung unterbunden werden.

Seriöse Unternehmen verfügen in der Regel über die für Finanzdienstleistungen erforderlichen Zulassungen. Warnmeldungen der Behörden heißen nicht, dass die Tätigkeit mit Sicherheit auf Manipulation beruht. Dies könnte erst nach einer rechtskräftigen Gerichtsentscheidung festgestellt werden.

Dennoch sollten Privatanleger derartige Warnungen stets ernst nehmen und sorgfältig prüfen, ob sie trotzdem bei derartigen Firmen anlegen möchten und wie sie Spot2trade einschätzen.

In der Regel melden sich vermeintliche Broker oder Aktienhändler telefonisch bei Privatanlegern und Firmen. Diese versuchen sie von besonders interessanten Aktien und anderen Kapitalanlagen zu überzeugen. Immer wieder werden die Anleger psychisch unter Druck gesetzt, direkt zu handeln. Denn die in Aussicht gestellten Geschäfte seien nur für kurze Zeit verfügbar.

Was Investoren berücksichtigen sollten

Wenn Sie diese Hinweise unserer Anwälte befolgen, schränken Sie Ihr persönliches Risiko spürbar ein. Investoren sollten sich einer wichtigen Grundregel bewusst sein – hohe Renditeversprechen sind in der Regel auch mit hohen Verlustrisiken verbunden.

Vorsicht ist angesagt, wenn der Broker in einem „exotischen“ Land niedergelassen ist. Mit einem Telefonanruf startet oft ein Kapitalanlagebetrug. In folgenden Fällen sollte man besonders vorsichtig sein:

  • Es werden überdurchschnittlich hohe Auszahlungen versprochen oder sogar garantiert.
  • Die Firmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Lizenz.
  • Es gibt keine Geschäftsstelle in Deutschland oder in der EU.
  • Es wird keine persönliche Beratung vor Ort angeboten.

Die Unternehmen, in welche dann investiert werden soll, haben in vielen Fällen eine eigene Präsenz im Netz. Aber auch hier ist Achtsamkeit geboten. Denn auch diese Websites können fingiert sein. Hegen Sie die Vermutung, dass Sie ein Opfer unseriöser Deals geworden sein könnten, ist schnelles Handeln Pflicht.

Je eher Sie Ihre Ansprüche geltend machen und einen Rechtsanwalt einschalten, desto besser stehen die Chancen, dass Sie Ihr investiertes Geld zurückbekommen.

Was können Betroffene bei Problemen mit Spot2trade unternehmen?

Privatanleger, die ihr Kapital Spot2trade anvertraut haben und vor Schwierigkeiten stehen, können sich an die Anwälte der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wenden und sich kostenfrei über ihre Optionen informieren. Die Konsultation erfolgt in ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz. Hier kommen Sie in unseren Kontaktbereich.