Stainway Financials beschreibt sich als führenden Anbieter für die Wiedergewinnung von Geldern bei Online-Betrug. Die Webpräsenz des Anbieters liegt ausschließlich auf Englisch vor und ist unter https://www.stainwayfinancials.com/ abrufbar.

Die schweizerische Finanzdienstleistungsaufsicht FINMA hat Stainway Financials zum Gegenstand einer Warnmeldung gemacht.

Haben Sie den Anbieter Stainway Financials beauftragt und wollen über Ihre Erlebnisse sprechen? Oder haben Sie vor, sich erst mal näher über diesen Anbieter oder das Online Trading im Allgemeinen zu informieren? Dann haben Sie die Möglichkeit, den Austausch mit einem Anwalt zu suchen.

Die Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wird kontaktiert, wenn es um Anlegerschutz geht. Zusätzlich sind die Rechtsanwälte im Markenrecht, im Kapitalmarktrecht oder im Urheberrecht tätig.

Mit Büros in Hamburg, Frankfurt und München betreuen wir betroffene Anleger aus allen europäischen Ländern.

Wenn Sie mit uns sprechen möchten, können Sie einen Termin ausmachen. Bitte begeben Sie sich hierfür in unseren Kontaktbereich.

Stainway Financials Review

Wer sich mit dem Themenbereich Online Trading beschäftigt, stellt fest, dass es eine Vielzahl von Fällen gibt, bei denen Privatanleger Geld verloren haben. Einige Anbieter haben sich darauf spezialisiert, das Kapital von Online Trading-Plattformen zurückzuholen. Auf der Suche nach dem passenden Anbieter ist es hilfreich, auf die Erfahrungen von Investoren zurückzugreifen, die diese bereits beauftragt haben.

Online findet man zahlreiche Blogs oder Foren, in denen Äußerungen zu Unternehmen wie Stainway Financials veröffentlicht werden. Sucht man beispielsweise nach „Stainway Financials Erfahrungen“ oder „Stainway Financials Reviews“, finden sich einige wenige Beiträge, überwiegend in englischer Sprache. Das Meinungsbild über Stainway Financials ist hierbei heterogen.

Warnmeldung zu Stainway Financials

Die FINMA, die eidgenössische Finanzmarktaufsicht, setzte den Anbieter Stainway Financials am 20. September 2019 auf ihre Warnliste. Auf dieser Liste versammelt sie Unternehmen, die möglicherweise unautorisierte Dienstleistungen erbringen und nicht von der Behörde beaufsichtigt werden.

Sitz des Unternehmens

Zwar wird auch die eigene Unternehmenswebseite dafür genutzt, dem Anleger einen positiven Eindruck zu vermitteln. Jedoch finden sich hier auch für den interessierten Geldgeber lohnenswerte Informationen, beispielsweise zum Sitz des Unternehmens.

Ein rechtsverbindliches Impressum ist auf der Website von Stainway Financials nicht zu finden. Angaben zum Sitz des Unternehmens sind in der Fußzeile der Website hinterlegt. Dort ist zu lesen, dass Stainway Financials seinen Sitz in der Schweiz, in Genf hat.

Um Kontakt mit dem Anbieter aufzunehmen, könne man ein Formular im Kontaktbereich nutzen. Zudem gibt es eine Telefonnummer mit der Vorwahl „0041“ sowie eine E-Mail-Adresse.

Stainway Financials Website

Laut eigenen Angaben sei Stainway Financials von ehemaligen Mitarbeitern betrügerischer Unternehmen aus den Bereichen Forex Trading und binäre Optionen gegründet worden, die sich dort um Entschädigungen gekümmert hätten. Man habe die wahre Natur der Geschäftsmodelle erkannt und helfe Anlegern nun dabei, verlorene Gelder zurückzuerlangen.

Aufgrund von Insider-Informationen könne Stainway Financials Anlegern helfen, die betrügerischen Tätigkeiten im CFD Trading, im Devisenhandel und mit binären Optionen zum Opfer gefallen seien. Stainway Financials biete eine breite Palette an Dienstleistungen an, um Vermögenswerte aus diesen Bereichen wiederzuerlangen:

Stainway Financials habe staatliche Behörden dabei unterstützt, betrügerische Unternehmen zu verfolgen. Möglich habe dies ein internationales Netzwerk von Ermittlern, Anwälten und ehemaligen Regierungsbeamten gemacht. Man sei bei Stainway Financials für Kunden auf der ganzen Welt tätig und biete explizit die folgenden Dienstleistungen an:

  • Beratung bei Rechtsstreitigkeiten
  • Wiedererlangung von Vermögenswerten
  • Krisenbewältigung
  • Risiko-Management
  • Anspruchsbewertung

Wiedererlangungs-Prozess von Stainway Financials

Um Anleger dabei zu unterstützen, verlorene Gelder zurückzuholen, habe Stainway Financials einen achtstufigen Prozess entwickelt:

  • Zunächst stelle man fest, wo der Anleger sein Geld investiert habe. Typischerweise handele es sich bei nicht regulierten Anbietern um Firmen, die ihren Sitz in Offshore-Gebieten haben und vorgeben, in europäischen Finanzzentren niedergelassen zu sein.
  • Danach sammle Stainway Financials vom Anleger alle maßgeblichen Informationen ein, wie Geschäftsbedingungen, E-Mail-Korrespondenz oder vertragliche Vereinbarungen. Zudem müsse der Anleger Dokumente wie Ausweis oder Kreditkartenabrechnungen einreichen.
  • Stainway Financials arbeite danach mit Informanten der zuständigen Gerichtsbarkeit zusammen. Diese ehemaligen oder aktuellen Mitarbeiter des jeweiligen Unternehmens würden erklären, wie genau der Betrug des Anlegers erfolgt sei.
  • Diese Informationen würden anhand von „Cyber-Intelligenz“ überprüft. Ziel sei es, die Angaben zu verifizieren.
  • Im nächsten Schritt werde festgelegt, in welchem Land man die Ansprüche geltend machen wolle. Es sei möglich, Forderungen mehrere Anleger zusammenzufassen oder im Namen des einzelnen Anlegers Klage einzureichen.
  • Daraufhin sei Stainway Financials in der Lage, die Rückbuchungen der eingezahlten Beträge einzuleiten, da man über Informationen zum Unternehmen und deren Bankkonten verfüge.
  • Man bündle die Forderungen mehrerer Anleger, um die Kosten zu teilen, die für den Aufwand internationale Anwälte anfielen. Zudem unterstütze man europäische Anleger, die in US-Dollar investiert hätten, dabei, ihre Ansprüche in den USA geltend zu machen.
  • Schließlich „verfolge“ Stainway Financials die Zahlungsströme der Anlegergelder, indem man sich direkt mit dem Zahlungsdienstleister oder der Bank in Verbindung setze, welche die Transaktionen abgewickelt hätten. Ziel sei es, die Konten der Unternehmen einzufrieren und diese so zur Herausgabe der Gelder der Anleger zu bewegen.

Um diesen Prozess anzustoßen, solle der geschädigte Anleger ein Formular ausfüllen und dort nähere Angaben zum Betrug machen. Sollte sich anhand der Informationen herausstellen, dass der Anleger Anspruch auf Entschädigung hat, setze Stainway Financials sich mit ihm in Verbindung, um die Maßnahmen zur Wiederbeschaffung zu besprechen.

Risikofaktor Online Trading

Unverändert sind die Zinsen auf einem historischen Tief, suchen Privatanleger nach margenstarken Alternativen zu Sparbuch und Tagesgeld. Die Digitalisierung ermöglicht es einer ganzen Reihe von Firmen, ihre Online Trading-Plattformen global anzubieten.

Die Digitalisierung hat viele Branchen durchgeschüttelt und zu innovativen Geschäftsmodellen geführt. War vor einigen Jahren noch der Gang zur Hausbank unabdingbar, wenn man einen Vertrag für eine Investition abschließen wollte, ist dies heutzutage ohne Probleme im Internet möglich.

Dies hat dazu geführt, dass es mittlerweile eine Vielzahl an Plattformen gibt, die weltumspannend handeln und mit ihren Angeboten um die Gunst des Anlegers buhlen. Nicht selten stehen auf den Trading-Plattformen Produkte im Vordergrund, die sich aufgrund ihrer Komplexität und der damit verbundenen Risiken nicht für jedermann eignen.

Ein Engagement bei einem Unternehmen außerhalb der Landesgrenzen kann sich zum Nachteil entwickeln, wenn es zu Schwierigkeiten mit der Anlage kommt. Dies liegt zum einen an möglichen Sprachbarrieren, andererseits an der Distanz, welche das direkte Gespräch erschwert.

Meistens steht bei den Online-Plattformen eine Reihe von schwer verständlichen Produkten im Fokus, unter ihnen Crypto Currencys, CFDs oder das Forex Trading (Devisenhandel). Diese Angebote sind jedoch nicht unbedingt für jedermann zu empfehlen.

Online Trading mag komfortabel sein, weil es auf dem heimischen Computer funktioniert. Zugleich ist es aber auch zumeist anonym und der Investor auf sich selbst gestellt. Umso essenzieller ist eine fundamentale Abwägung der Risiken, ehe man sein Geld anlegt.

Ohne gründliche und umfassende Beratung wächst die Gefahr, dass Risiken nicht erkannt oder fehlerhaft eingeschätzt werden, was für den Investor unangenehme Konsequenzen haben kann. Nicht nur, dass in vielen Fällen die geplanten Ziele nicht erreicht werden; häufig geht auch das investierte Kapital verloren.

Verlustpotenziale beim Online Trading

Haben Sie auf einer Online Trading-Plattform Kapital verloren? Dann sollten Sie im ersten Schritt auf weitere Einzahlungen verzichten, auch für den Fall, dass der Online Trading-Anbieter diese einfordert. Des Weiteren sollte ergründet werden, weshalb es zum Verlust kam und welche Aussichten vorhanden sind, das verlorene Geld wiederzubeschaffen.

Hierbei kann man sich externe Unterstützung suchen, etwa von einem Anbieter wie Stainway Financials. Wenn Sie zu dieser Vorgehensweise Fragen haben, können Sie sich zusätzlich an einen Anwalt wenden und Anlegerschutz suchen. Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte stehen Ihnen für diesbezügliche Fragen zur Verfügung.

Wollen Sie sich über die Möglichkeiten in Kenntnis setzen, die unseren Rechtsberatern zur Verfügung stehen? Dann können Sie sich für ein Gespräch über Stainway Financials mit uns in Verbindung setzen, indem Sie unseren Kontaktbereich besuchen.