Stockpair Test – Eine Plattform für binäre Optionen ist Stockpair, durch die Werbung mit Lothar Matthäus wird sie hierzulande immer bekannter – doch ist sie auch seriös?

Zum Handel mit binären Optionen findet man im Internet viele Informationen und Berichte. Von vielen positive Erlebnissen mit Brokern von binären Optionen wird berichtet. Und auch bei den zahlreichen Forum-Beiträgen wird man durchaus positiv auf dieses Thema eingestimmt. Von lukrativen Geschäften und schnellen Profiten ist hier die Rede. Doch nicht selten entsprechen diese Informationen schlicht und einfach nicht der Realität.

Stockpair Erfahrungen – Kann ich mein Geld zurückbekommen?

In den meisten Fällen können Privatpersonen Ihre eingezahlten Gelder vom jeweiligen Broker zurückfordern. Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen Rechtsberatung bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Anbieter Stockpair.

In den meisten uns bekannten Angelegenheiten sind Investoren von Anbietern von binary Options in die Irre geführt worden. Diesen Anlegern steht deshalb ein Anspruch auf Rückzahlung der geleisteten Gelder zu.

Gerne stehen wir Ihnen als betroffenen Kunden daher für die Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung. Im Folgenden haben wir wichtige Informationen für Sie aufgelistet.

Stockpair – schnell verdientes Bares oder doch nur eine krumme Nummer?

Ein fast schon prominenter Anbieter in der Gruppe der Options-Broker ist Stockpair. Seit ihrem Werbedeal mit Lothar Matthäus, dürfte Stockpair vor allem Fussball-Fans aufgefallen sein. Private Investoren können sich bei Stockpair anmelden und bekommen angeblich Auszahlungen von bis zu 85% für geglückte Trades. Arbeitet der Broker Stockpair ernsthaft oder handelt es sich um Abzocke?

Stockpair selbst bezeichnet sich als weltweit führende Onlineplattform für den Handel mit binären Optionen und Optionspaaren. Sie geben an, ihren Tradern die beste Handelserfahrung und Unterstützung geben zu wollen.

Wie bei jeder Anlageform sollte man sich zunächst ausreichend über den Anbieter und die verschiedenen Risiken informieren. Aber wie bereits erwähnt, ist dies im Bereich binäre Optionen gar nicht so einfach. Aber warum? Der Hintergrund ist ganz einfach – die Unternehmen geben viel Geld für Online-Marketing aus. Die allermeisten Artikel in Medien sowie Forum-Beiträge mit positiven Schilderungen stellen bezahlte Werbung dar – unter anderem auch sogenanntes Affiliate-Marketing. Also schauen wir uns zunächst an…

…was sind überhaupt binary Options?

Binäre Trades sind im Prinzip schnell erklärt – sie stellen Wetten auf steigende oder fallende Kurse dar. Trader müssen vorhersagen, ob die Kurse am Ende des jeweiligen Handelszeitraums höher oder tiefer stehen als zum Zeitpunkt der Abgabe ihrer Option.

Da das Trading relativ einfach gestaltet ist und mittlerweile auch mit nutzerfreundlichen Apps getrieben werden kann, sind binäre Trades besonders bei Einsteigern sehr beliebt.

Bei den meisten Provider stehen unterschiedliche Kontotypen mit unterschiedlichen Funktionen zur Verfügung. Oft kann mit einer Vielzahl von Vermögenswerten wie z.B. Währungen, Rohstoffen, Aktien und Indizes getradet werden. Über die Handels-Software bieten die jeweiligen Broker unter anderem folgende Möglichkeiten:

  • Setzen auf Kurse und Produkte
  • klassische Bestellvarianten
  • Optionen, bei denen Preise innerhalb des angegebenen Zeitraums einen bestimmten Wert erreichen müssen
  • High-Yield-Optionen
  • kurzfristige Wetten (unter 60 Sekunden)

Der Handel mit binary Options war bis vor wenigen Jahren nur Finanzinstituten und professionellen Händlern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise geringen Investitionen einsteigen können. Das gilt auch für den Anbieter Stockpair.

Stockpair – die „Hilfe“ der erfahrenen Berater

Viele Plattformen für binary Options werben damit, dass die bei ihnen angestellten Trader dank spezieller Erfahrung überdurchschnittlich hohe Profite erzielen können. Doch die „Unterstützung durch erfahrene Berater“ bewirkt oft nur, dass das Geld des Kunden sich noch schneller verflüchtigt.

Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner kennen viele Fälle, in denen Kunden auf Zusagen der Trader vertraut und dadurch erhebliche Verluste erlitten haben.

Stockpair Auszahlung – kein schnelles Geld?

Der Handel mit binären Optionen kann nicht schlechthin als Abzocke bezeichnet werden. Viele Anbieter von binary Options haben allerdings betrügerische Absichten. Es ist nicht einfach die Vertrauenswürdigkeit von Brokern auf Anhieb in Erfahrung zu bringen.

Binary Options sind meist komplex angelegt und daher für Privatanleger nicht leicht zu erfassen. In der Regel sind Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Anbieter nicht eindeutig gestaltet und inkludieren nur vereinzelt Hinweise auf die hohen Verlust-Risiken.

Binäre Optionen – ein Geschäft mit hohem Risiko

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Profit-Chancen beworben. In Wirklichkeit enden nach den Erlebnissen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Trades mit einem kompletten Verlust.

Bei binären Optionen handelt es sich um hochriskante Geschäfte, die bei einem langfristigen Trading fast zwangsläufig zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Plattformen. Teilweise werden Privatpersonen aber auch einfach nur betrogen.

In einigen Fällen wurden Kunden dazu überredet Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software mitzuteilen. In der Folge wurden privaten Bankkonten einfach abgeräumt.

Stockpair – auch auf dem Smartphone erreichbar

Viele Broker – darunter auch Stockpair – bieten ebenfalls eine App für Smartphones an. Man findet dort oft viele negative Rezensionen. Oft wird von Betrug berichtet. Manche Kunden beschweren sich, dass ihr Guthaben unvermittelt verschwunden war, nachdem sie einige Zeit nicht aktiv getradet haben.

Teilweise seien erzielte Profite bei Anbietern von binären-Options-Handelsplattformen trotz mehrfacher Aufforderungen nicht erstattet worden. Viele Nutzer berichten von schlechten Erfahrungen, die der Ursprünglichen Darstellung der Firmen widersprechen.

Stockpair – auch bei einer scheinbar weißen Weste findet sich der Teufel im Detail

Die bereits erwähnte Entwicklung des fast schon manipulativen Online- und Affiliate-Marketings hat seine Folgen. Web-Recherchen zum Thema „binary Options“ führen fast ausschließlich zu unglaubwürdigen Suchergebnissen. Dieser Trend hat folgenden Hintergrund:

Viele unseriöse Provider veröffentlichen aktiv Aussagen über binäres Handeln, die ihre eigenen Plattformen als besonders seriös und lukrativ empfehlen. Immer wieder findet man vermeintlich neutrale Hinweise auf Bewertungsportalen oder in Foren. Eine große Anzahl Videos sollen über binary Options, die damit verbundenen Gewinnchancen vermitteln. Diese Hinweise sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Es sind viele neue Websites aus den Boden gesprossen, die angeblich bewerten sollen, ob es sich bei binary Options generell oder bei einzelnen Brokern um Abzocke handelt. Dabei werden mehrere Punkte verglichen. Damit soll im Grunde aber nur belegt werden, dass es sich um zuverlässige Angebote handelt.

Sind die Deals manipuliert?

Meist haben Benutzer von Plattformen für binären Optionen den Eindruck, dass die Deals manipuliert werden. Das zu beweisen, ist nicht ohne weiteres möglich. Broker nutzen hochkomplexe Software. Nur eine tiefergehende Auswertung der Daten führt zu belastbaren Erkenntnissen.

Anbieter von binary Options haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Händler werben zum Beispiel mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Problematisch sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Händler erhält.

Stockpair – Gesetzliche Vorschriften

Online-Händler von binären Optionen sind größtenteils nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beheimatet wie auch Wallstreet Online berichtet. So auch Stockpair, deren Firmensitz sich in Zypern befindet.

Sie geben selbst an, dass Sie ein vollständig lizenzierter und EU-regulierter Online-Broker-Dienst sind und als zypriotische Wertpapierfirma von der CySEC gemäß den EU-Finanzmarktrichtlinien (MiFID) reguliert werden.

Was bedeutet die staatliche Regulierung für deutsche, österreichische und schweizer Kunden? Ist das eine Art „Unbedenklichkeitsbescheinigung“ oder ist trotz der staatlichen Regulierung eine gewisse Vorsicht geboten.

Diese Frage lässt sich wohl am besten anhand eines Beispiels aus der Praxis beantworten:

Der Anbieter Banc de Binary ist ein bekannter Online-Händler, der sich insbesondere mit dem Handel von Optionen beschäftigt. Die Firma Banc de Binary Ltd. ist in Zypern ansässig und unterliegt bereits seit dem 07.01.2013 der staatlichen Aufsicht Zyperns. Sie hat die Lizenznummer 188/13. Dennoch hat die Aufsichtsbehörde in Kanada bereits am 08.08.2013 gewarnt, dass Geschäfte mit Banc de Binary mit erheblichen Risiken verbunden sind. Auch die Aufsichtsbehörde in den USA – The Securities and Exchange Commission – hat vor Geschäften mit Banc de Binary gewarnt und auf die hohen Risiken hingewiesen. Außerdem empfiehlt die Behörde interessierten Anlegern sich sehr genau über Broker für binäre Optionen zu informieren bevor sie dort Geld investieren.

Welche Optionen haben Kunden?

In den meisten Fällen gibt es verschiedene Wege das Investment zurückzuholen. Das gilt sowohl für geleistete Beträge als auch für nicht ausgezahlte Profite.

Die Geschäftsbedingungen vieler Anbieter, die meist auch in deutscher Sprache verfügbar sind, enthalten Klauseln, die nicht kundenfreundlich sind. Problematisch ist auch der oft große Umfang der AGBs. Nicht selten werden AGBs mit bis zu 25 Seiten Kleingedrucktem online gestellt. Einige Klauseln sind nicht klar und verständlich.

Gerät man an einen der unseriösen Anbieter, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt.

Stockpair – bei Verlusten berät Sie die Kanzlei Herfurtner

Wir haben Erfahrung mit vielen hundert Fällen von Betrügereien beim Handel mit binary Options und konnten Erstattungen der Einzahlungen, Auszahlungen von Gewinnen und Übernahme der Rechtsanwaltskosten erreichen.

Die Kanzlei Herfurtner betreut Mandanten in den Bereichen Bank- und Kapitalmarktrecht und Anlegerschutz. Gerne beraten wir zu Ihren Möglichkeiten Einzahlungen und Gewinne vom Anbieter Stockpair zurückzuerhalten.