Trade Markets Exchange – Das Unternehmen ist Anbieter einer Plattform für Online Trading mit einem Schwerpunkt auf Differenzkontrakte (CFD Trading) und Währungspaare (Forex Trading). Die Internetpräsenz des Unternehmens liegt ausschließlich in englischer Sprache vor und kann unter der URL https://trademarkets.exchange/ aufgerufen werden.

Trade Markets Exchange sei laut eigener Auskunft ein preisgekrönter Broker für Devisen und CFDs. Demnach biete das Unternehmen einen ausgezeichneten, mehrsprachigen Kundendienst und ermögliche es, intelligente Investment-Entscheidungen zu treffen. Außerdem investiere Trade Markets Exchange dauerhaft in Technologie und Personal.

Eine Nachricht lässt die Firma allerdings in einem trügerischen Licht erscheinen: Die portugiesische Aufsichtsbehörde machte Trade Markets Exchange zum Gegenstand einer öffentlichen Warnmeldung.

Verschiedene möglicherweise irritierte Investoren haben aktuell die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH kontaktiert und sich über ihre Möglichkeiten beraten lassen. Von Deals über Trade Markets Exchange wird infolgedessen ohne detaillierte Prüfung abgeraten. Denn Investoren setzen sich vermutlich einem hohen finanziellen Risiko aus.

Trade Markets Exchange – Rechtsanwälte sind behilflich

Niedergelassen in München, Frankfurt am Main und Hamburg sind die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte Kontaktpersonen für Privatanleger, die Anlegerschutz suchen. Die Anwaltsfirma betreut betroffene Investoren aus allen europäischen Ländern.

Zu den weiteren Tätigkeitsfeldern gehören unter anderem das Kapitalmarktrecht, das Wirtschaftsrecht oder das Gesellschaftsrecht. Haben Sie mit Trade Markets Exchange Erfahrungen gemacht und wollen Sie dazu mit einem Rechtsanwalt sprechen? Hier können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Trade Markets Exchange – Verfügbare Hinweise

Unserer Rechtsanwaltskanzlei liegen folgende Informationen zum Unternehmen vor:

Webseite: https://trademarkets.exchange
Firma: Clear Media Ltd
E-Mail-Kontakt: support[a]trademarkets.exchange
Anschrift: R. Dr Alfredo da Costa, 5º Dto, Algés 1495-161, Lissabon, Portugal
Telefonnummer: 0351 308803921

Behördliche Warnung in Verbindung mit Trade Markets Exchange

Am 31.07.20 informierte die CMVM zum Thema Trade Markets Exchange. Der Investorenwarnung ist zu entnehmen, dass Trade Markets Exchange nicht zur Ausübung jeglicher Art von Finanzvermittlungsdienstleistung in Portugal berechtigt sei.

Überdies stelle die Behörde klar, dass das Unternehmen rechtlich nicht qualifiziert sei, Werbung oder Kundenwerbung für Kunden zu betreiben, die auf Finanzvermittlungsverträge abzielen.

Was Anbieter wie Trade Markets Exchange vorhaben

In der derzeitigen Niedrigzinsphase kommt es immer häufiger vor, dass Privatanleger sich Gedanken machen und auf die Suche nach lohnenswerten Produkten begeben.

Viele Finanzanbieter versuchen aus diesem Grund, Anleger mit sagenhaft hohen Profiten zu locken. In der Praxis stehen solche „Gelegenheiten“ aber häufig auf wackeligen Füßen. Man sollte sich von Angeboten nicht täuschen lassen, die allzu aussichtsvoll sind.

Trade Markets Exchange sitzt im Ausland – was bedeutet das für den Geldgeber?

Durch die Liberalisierung des Welthandels und die fortschreitende Digitalisierung ist es heute möglich, Dienstleistungen weltweit und standortunabhängig bereitzustellen. Entsprechend viele Anbieter wenden sich verstärkt an Kunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Auch wenn ausländische Firmen mit vermeintlich lohnenswerten Renditeaussichten locken, sollte man auf der Hut sein. Denn sollte es einmal zu Schwierigkeiten kommen, ist es – im Unterschied zur eigenen Hausbank – erheblich schwieriger, den Sachverhalt im persönlichen Gespräch zu besprechen.

Staatliche Regulierung und Genehmigung von Trade Markets Exchange

Aussagen zu einer Zulassung und Beaufsichtigung durch eine staatliche europäische Finanzmarktkontrolle sind auf der Website des Anbieters nicht verfügbar. Es kann daher nicht zwingend gemutmaßt werden, dass die Firma die obligatorischen Berechtigungen besitzt, die es für eine Wirtschaftstätigkeit in der EU braucht.

Wo eventuelle Gefahren liegen und wie sich Investoren absichern können

Eine elementare Informationsquelle für erwartungsvolle Privatanleger ist die Website des anbietenden Unternehmens. Die Chancen für Anleger sind auf der Webpräsenz des Unternehmens in aller Regel als „herausragend“ angepriesen. Mögliche Fallstricke werden im Unterschied dazu jedoch verharmlost oder gar nicht erwähnt.

Deshalb sollten interessierte Anleger es nicht unterlassen, sich ausführlich über Finanzdienstleister zu informieren, bevor sie ihr Kapital einem Dritten überlassen. Häufig kann man Warnmeldungen von Behörden und Rechtsanwälten finden, welche die möglichen Fallstricke bestimmter Finanzanlagen aufzeigen.

In nicht wenigen Einzelfällen werden Finanzprodukte und Investmentmöglichkeiten offeriert, die es in der Realität gar nicht gibt. Hierbei planen die Unternehmen ihre Aktionen mit viel Vorlaufzeit. Obwohl gesetzlich untersagt, knüpfen einige Unternehmen oft erste Kundenkontakte durch einen Telefonanruf. Häufig werden Betroffene dabei zum raschen Investment gedrängt.

Hinweise von unseren Anwälten

Privatanleger sollten sich einer relevanten Grundregel klar sein – hohe Profitzusagen sind in der Regel auch mit hohen Verlustrisiken verbunden. Vorsicht ist auch angeraten, wenn der Händler in einem „exotischen“ Land niedergelassen ist. Mit einem Telefonanruf beginnt oft die Kontaktaufnahme. In diesen Fällen sollte man besonders wachsam sein:

  • Es werden ausgesprochen hohe Gewinne versprochen oder sogar zugesagt.
  • Die Firmen sitzen im Ausland und verfügen nicht über eine Genehmigung.
  • Es wird keine direkte Beratung vor Ort angeboten.
  • Es gibt keine Geschäftsstelle in Deutschland oder in der Europäischen Union.

Ein Vorzeichen für fragwürdige Deals könnte vorliegen, wenn Ihr Vermittler für den Abschluss eines Geschäfts eine hohe Vergütung erhält. Hier sollten Sie beachten, dass der Vermittler ein Eigeninteresse daran hat, dass Sie Ihr Geld in bestimmte Anlagegeschäfte investieren. Die Beratung durch Agenten erfolgt ergo nicht ohne Vorbehalte objektiv.

Einige Anlageberater werden also versuchen, Sie für eine Anlage zu begeistern, die nicht auf Ihre persönliche Risikopräferenz abgestimmt ist. Es droht hier die Gefahr, dass man Ihnen Risiken verschweigt und die Gewinnaussichten des Investments zu lohnenswert darstellt.

Handlungstipps für Privatanleger, die Schwierigkeiten mit Trade Markets Exchange haben

Wer mit einem Investment Kapital verloren hat, sollte erst einmal zusätzliche Zahlungen unterlassen. Im Anschluss sollte man mit dem Anbieter reden und untersuchen, welche Ursachen es für das Verlustgeschäft gab und welche Möglichkeiten zur Wiederbeschaffung bestehen.

Allerdings gibt es einige Unternehmen, die sich bei Schwierigkeiten wenig hilfsbereit präsentieren. In derartigen Fällen kann es sich empfehlen, einen Anwalt zu involvieren, der Ihre Belange vertritt.

Rechtsberater stehen Ihnen zur Verfügung

Die Rechtsanwälte unserer Rechtsanwaltskanzlei betreuen Mandanten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und anderen europäischen Ländern, die durch Investments im Ausland teilweise hohe Verluste erlitten haben.

Möchten Sie sich über Ihre juristischen Handlungsmöglichkeiten im Zusammenhang mit Trade Markets Exchange informieren? Dann gelangen Sie hier direkt in unseren Kontaktbereich.