TradersHome ist eine Plattform für Online Trading, auf der Anleger mit verschiedenen Vermögenswerten handeln könnten. Zu diesen gehörten Aktien, Energien, Crypto Currencies, globale Währungen, Waren bzw. Rohstoffe („Commodities“) oder Indizes. Die Homepage ist unter der URL https://tradershome.com/ abrufbar.

Von der kanadischen Aufsichtsbehörde AMF und der belgischen Aufsichtsbehörde FSMA existiert jeweils eine Warnmeldung zum Thema TradersHome.

Haben Sie bei TradersHome Geld investiert und wollen über Ihre Erfahrungen sprechen? Oder wollen sich erst mal ausführlich über diesen Anbieter oder das Online Trading generell sachkundig machen? Dann können Sie den Dialog mit einem Anwalt suchen.

Die in Norddeutschland (Hamburg) und Süddeutschland (München) mit eigenen Büros vertretene Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte wird von Investoren angesprochen, die Anlegerschutz suchen. Darüber hinaus sind die Rechtsanwälte im Gesellschaftsrecht, im Kapitalmarktrecht oder im Wirtschaftsrecht tätig.

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TradersHome Erfahrungen

Wer sich mit dem Thema Online Trading beschäftigt, wird feststellen, dass es eine Fülle von Unternehmen gibt, die sich mit ihren Produkten an Investoren wenden. Um deren Qualität zu beurteilen ist es hilfreich, auf die Erfahrungen von Anlegern zurückzugreifen, die dort schon investiert haben.

Online findet man zahlreiche Foren oder Blogs, in denen Meinungen zu Trading-Plattformen wie TradersHome geteilt werden. Sucht man z. B. nach „TradersHome Erfahrungen“ oder „TradersHome Review“, finden sich zahlreiche Beiträge, überwiegend in englischer Sprache. Das Meinungsbild über TradersHome ist dabei inhomogen.

Von der kanadischen Aufsichtsbehörde AMF und der belgischen Aufsichtsbehörde FSMA existiert jeweils eine Warnmeldung zu TradersHome. In den jeweiligen Mitteilungen heißt es, dass TradersHome weder in Belgien noch in Kanada registriert bzw. lizensiert ist und daher auch keine Erlaubnis hat Finanzdienstleistungen anzubieten.

Einwohnern von Belgien und Kanada seien mit Investment-Angeboten kontaktiert worden. Die Behörde sehe hierin laut Angaben in der Warnmeldung Kennzeichen für einen TradersHome Scam.

Unternehmenssitz, Regulierung

Die eigene Internetpräsenz ist die elementare Anlaufstelle für den Brückenschlag zwischen einer Trading-Plattform und ihren Investoren. Aufschluss ergeben dabei vor allem die Angaben zum Unternehmenssitz und zum Regulierungsstatus.

Die englischsprachige Website von TradersHome weist kein rechtsverbindliches Impressum auf. Entsprechend gibt es hier keine zentrale Anlaufstelle, um Informationen zum Sitz des Unternehmens, zur Rechtsform oder zur Geschäftsführung abzurufen. Im unteren Teil der Website ist zu lesen, dass TradersHome seinen Sitz in Suite 305, 5 Richmond Hill Road, Beachmont, Kingstown, Saint Vincent And The Grenadines hat. Unter dem Reiter „Legal Terms“ ist ersichtlich, dass die TradersHome Limited die Betreiberin bzw. Inhaberin der Plattform sein soll.

Im Kontaktbereich der Website von TradersHome gibt es eine Kontaktnummer. Für die schriftliche Kontaktaufnahme stünden ein Formular sowie eine E-Mail-Adresse zur Verfügung.

Nirgendwo auf der Website von TradersHome finden sich Hinweise auf die Berechtigung und Überwachung einer staatlichen Aufsichtsbehörde wie die britische FCA (Financial Conduct Authority) oder die zyprische CySec (Cyprus Securities and Exchange Commission). Ob das Unternehmen für eine Geschäftstätigkeit im europäischen Wirtschaftsraum lizensiert ist, kann daher nicht eindeutig beantwortet werden.

TradersHome Internetauftritt

Auf der eigenen Website beschreibt TradersHome sich als weltweiter Broker, der vertrauenswürdig sei. Kunden könnten mit einem Multi-Asset-Broker an globalen Finanzmärkten handeln. Dabei erhalte man Zugriff auf eine leistungsfähige Handels-Infrastruktur sowie attraktive Konditionen. Zu den handelbaren Assets gehörten laut TradersHome:

  • Aktien
  • Energien,
  • Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum,
  • Aktienindizes,
  • globale Währungen,
  • und Waren bzw. Rohstoffe („Commodities“).

Das eigene Angebot charakterisiert TradersHome mit einer Aufzählung verschiedener Argumente, darunter:

  • Online sicher Kaufen und Verkaufen,
  • schnelle Transaktionen,
  • Multi Asset Handel,
  • über 400 Handelsinstrumente,
  • flexible Hebelwirkung bis zu 1:400.

TradersHome bezeichnet sich als technologisch führend unter den Brokern und genieße laut eigener Angaben in der Branche einen guten Ruf.

Registrierung und unterschiedliche Kontomodelle

Um mit dem Handel auf TradersHome starten zu können, sei eine vorausgehende Registrierung als Kunde nötig. Dies könne über ein Formular realisiert werden, wo persönliche Daten eingetragen und unter Akzeptanz bzw. Bestätigung der Kenntnisnahme diverser Bedingungen und Richtlinien übermittelt würden.

Nach dem TradersHome Login stelle man sechs verschiedene Kontomodelle bereit, die sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Trader richteten:

  • Student: Mindesteinzahlung 250 Dollar
  • Starter: Mindesteinzahlung 2.500 Dollar
  • Premium: Mindesteinzahlung 10.000 Dollar
  • Advanced: Mindesteinzahlung 25.000 Dollar
  • Pro: Mindesteinzahlung 50.000 Dollar, feste Spreads
  • VIP: Mindesteinzahlung 100.000 Dollar, individuelle Hebelwirkung in Abstimmung mit dem persönlichen Broker

Einzahlungen könnten bei TradersHome anhand einer Reihe verschiedener Methoden vorgenommen werden. Zu diesen gehörten laut den Nutzungsbedingungen die Zahlung per Banküberweisung, e-wallets und Debit- oder Kreditkarte.

Verwendete Technologien

Das Trading auf einer Plattform für Online-Trading setzt den Zugriff auf eine Handelssoftware voraus. Diese stellen Online Broker ihren Kunden in vielen Fällen gebührenfrei zur Verfügung. Bei der Software kann es sich um eine Eigenentwicklung oder das Programm eines Drittanbieters handeln.

Eigenen Angaben zufolge biete TradersHome „Metatrader 5“ als Software für seine Kunden an. Man könne mit der Software einerseits direkt im Browser traden. Andererseits sei es möglich, das Programm für Windows-Rechner herunterzuladen und zu installieren. Eine mobile Nutzung sei ebenfalls möglich; hierfür könne man die entsprechende App für Android- und iOS-Geräte installieren.

Aus- und Weiterbildung bei TradersHome

Ein dediziertes Schulungsangebot scheint es bei TradersHome nicht zu geben. Unter dem Reiter „Insights“ stellt man den Website-Nutzern lediglich einen Wirtschaftskalender zur Verfügung.

Online Trading und verbundene Risiken

Wer Geld investieren möchte und sich im Zuge dessen die Konditionen der traditionellen Produkte wie etwa Tagesgeld ansieht, wird in Bezug auf der Renditeaussichten vielfach frustriert sein. Aus diesem Grund erkundigen sich viele Privatanleger im Web und machen sich auf die Suche nach margenträchtigen Optionen.

Hierbei gerät eine ganze Reihe von Online Tradingplattformen auf den Radar, die ihre Produkte international offerieren und mit mutmaßlich lohnenswerten Angeboten auf sich aufmerksam machen.

Die Digitalisierung hat viele Branchen durchgeschüttelt und zu innovativen Geschäftsmodellen geführt. War vor einigen Jahren noch der Besuch bei der Hausbank obligatorisch, wenn man einen Vertrag für eine Kapitalanlage besiegeln wollte, ist dies heutzutage problemlos im Internet machbar.

Dies hat dazu geführt, dass es mittlerweile eine Fülle von Anbietern gibt, die weltumspannend handeln und mit ihren Angeboten um das Wohlwollen des Investors werben. Häufig stehen auf den Trading-Plattformen Produkte im Vordergrund, die sich angesichts ihrer Komplexität und der damit verbundenen Risiken nicht für jedermann anbieten.

Auslandsinvestitionen überdenken

Ein Engagement bei einem Anbieter im Ausland kann sich ungünstig entwickeln, wenn es zu Streitfällen im Rahmen der Anlage kommt. Das liegt zum einen an denkbaren Sprachbarrieren, andererseits an der Entfernung, die das persönliche Gespräch erschwert.

In der Regel geht es dabei um CFD Trading, den Handel mit Kryptowährungen oder den Devisenhandel (Forex Trading). Dies sind allesamt risikobehaftete Produkte, in die man, gerade als unerfahrener Investor, nicht ohne vorangegangene Prüfung investieren sollte.

Bei Online Brokern ist die Beratung jedoch nicht immer so, wie man es vom Kreditinstitut oder vom Anlageberater kennt. Meistens steht kein fester Ansprechpartner zur Verfügung und das eigene Risikoprofil wird bei der Auswahl der angebotenen Produkte nicht berücksichtigt.

Dies hat zur Folge, dass Investoren unter Umständen zu falschen Ergebnissen kommen, wenn sie die Risiken prüfen wollen. Demzufolge steigt die Gefahr, dass es zu einer Fehlinvestition kommt und man das investierte Vermögen abschreiben muss.

Verlustgefahr beim Online Trading

Haben Sie auf einer Online Handels-Plattform Geld verloren? Dann sollte zunächst auf weitere Einzahlungen verzichtet werden, auch falls diese vom Online Trading-Anbieter verlangt werden. Obendrein sollte ermittelt werden, weshalb es zum Verlust kam und welche Möglichkeiten sich bieten, das verlorene Kapital wiederzubeschaffen.

Verläuft das Gespräch mit dem Unternehmen ergebnislos, kann man sich an einen Rechtsanwalt wenden und Anlegerschutz suchen. Die Anwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte stellt fest, welche Forderungen Sie geltend machen können und setzt Ihre Belange bei Ihrem Vertragspartner durch.

Möchten Sie sich über die Möglichkeiten in Kenntnis setzen, die unseren Anwälten zur Verfügung stehen? Dann können Sie sich mit uns in Verbindung setzen, indem Sie unseren Kontaktbereich besuchen.

PHILIPP BARRING

RECHTSANWALT / ASSOCIATE