TradesFX ist eine Online Trading-Plattform, auf der Anleger mit mehr als 2.000 Assets handeln könnten, so zumindest die Aussage auf der Facebook-Seite zum Betrachtungszeitpunkt (27.1.20). Die Onlinepräsenz konnte hingegen nicht mehr abgerufen werden, da sie offline war.

Haben Sie bei TradesFX Geld investiert und wollen über Ihre Erlebnisse sprechen? Oder beabsichtigen Sie, sich erst mal gründlich über diesen Provider oder das Online Trading im Allgemeinen informieren? Dann können Sie eine Unterredung mit einem Anwalt suchen.

Bei der Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwaltsgesellschaft mbH finden private und institutionelle Anleger Auskünfte zu Fragen rund um das den Themenkreis Anlegerschutz. Zu den weiteren Tätigkeitsbereichen der Kanzlei gehören das Wirtschaftsrecht, das IT-Recht oder das Kapitalmarktrecht.

Mit Dependancen in Norddeutschland (Hamburg) und Süddeutschland (München betreuen die Rechtsanwälte Mandanten mit Wohnsitz in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Um einen Gesprächstermin mit uns zu vereinbaren, nutzen Sie bitte eine der Optionen in unserem Kontaktbereich.

TradesFX.com Erfahrungen

Wer sich mit dem Themenbereich Online Trading auseinandersetzt, wird feststellen, dass es eine Vielzahl von Unternehmen gibt, die sich mit ihren Produkten an Anleger wenden. Um deren Qualität zu beurteilen ist es nützlich, auf die Erfahrungen von Anlegern zurückzugreifen, die dort bereits investiert haben.

Im Netz findet man etliche Foren oder Blogs, in denen Meinungen zu Online Trading-Plattformen wie TradesFX veröffentlicht werden. Sucht man zum Beispiel nach „TradesFX Erfahrungen“ oder „TradesFX Reviews“, finden sich viele Beiträge, vornehmlich in englischer Sprache. Das Meinungsbild über TradesFX ist dabei uneinheitlich.

Die italienische Aufsichtsbehörde CONSOB hat TradesFX am 16. Oktober 2018 auf eine Warnliste gesetzt. Begründet wurde dies damit, dass sich TradesFX mit seinem Angebot an italienische Staatsbürger wende, ohne über die hierfür benötigte Erlaubnis zu verfügen.

Unternehmenssitz, Regulierung

Zwar wird auch die eigene Unternehmenswebseite dafür eingesetzt, dem Leser einen positiven Eindruck zu vermitteln. Allerdings finden sich hier auch für den interessierten Investor nützliche Informationen zum Sitz des Unternehmens und zu dessen Regulierungsstatus.

Die Website von TradesFX war zum Betrachtungszeitpunkt 27.1.20 nicht mehr einsehbar. Insofern ist es nicht möglich, Angaben zum Unternehmenssitz von der eigenen Website abzuleiten. In der Warnmeldung der CONSOB ist jedoch zu lesen, dass TradesFX seinen Sitz mit St. Vincent und den Grenadinen angegeben habe.

Zu einer Autorisierung und Überwachung von TradesFX durch eine andere europäische staatliche Finanzaufsichtsbehörde findet sich bei einer Online-Recherche kein Beleg. Ob also TradesFX von einer Behörde wie der britischen Financial Conduct Authority (FCA) oder der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) autorisiert ist, lässt sich daher nicht ermitteln.

TradesFX Webpräsenz

Die Website von TradesFX war zum Zeitpunkt der Texterstellung offline und nicht mehr einsehbar (Stand 27.1.20). Anhand der Warnmeldung der CONSOB lässt sich die Geschäftstätigkeit von TradesFX mit Devisenhandel (Forex Trading) sowie CFD Trading auf Basiswerte wie Edelmetalle oder Rohstoffe beschreiben.

Auf der eigenen Facebook-Präsenz, die nach wie vor zugänglich ist, beschreibt TradesFX das eigene Geschäfstfeld. Hier stehen der Handel von Hauptwährungspaaren sowie der Handel mit Kryptowährungen im Fokus. Explizit genannt sind hier Bitcoin, Ethereum, Ripple und Litecoin.

Welche Risiken Online Trading birgt

Wer sein Kapital profitabel anlegen möchte, findet bei klassischen Produkten wie etwa dem Tagesgeld kaum noch attraktive Gewinnaussichten vor. Auf der Suche nach renditeträchtigeren Alternativen stößt man im Internet auf zahlreiche Händler, die mit hohen Überschussversprechungen werben.

Immer mehr Geschäftsmodelle wurden und werden von der Digitalisierung geprägt. Auf dem Gebiet des Tradings hat dies zur Folge, dass weltweit eine gewaltige Zahl von Anbietern mit ihren Online-Handelsplattformen auf den Markt tritt.

Auch wenn Unternehmen aus dem Ausland mit mutmaßlich einträglichen Renditechancen locken, sollte man achtsam sein. Denn sollte es einmal zu Problemstellungen kommen, ist es – im Kontrast zur eigenen Hausbank – deutlich anstrengender, den Sachverhalt im persönlichen Gespräch zu besprechen.

Häufig steht bei den Online Anbietern eine Reihe von komplizierten Produkten im Fokus, unter ihnen Kryptowährungen, Contracts for Difference oder das Forex Trading (Devisenhandel). Diese Produkte sind allerdings nicht zwingend für jedermann zu empfehlen.

Ohne externe Beratung kann es vorkommen, dass gerade wenig erfahrene Anleger die Risiken nicht lückenlos durchschauen oder falsch einschätzen. Entwickelt sich die Kapitalanlage dann in die verkehrte Richtung, wird vonseiten der Trading Plattform häufig vorgeschlagen, weiteres Kapital nachzuschießen, um die Fehlbeträge auszugleichen.

Meistens bleibt an diesem Punkt der Erfolg aus und der Investor muss das angelegte Kapital abschreiben, eventuell sogar bis hin zum Totalverlust.

Verlustgefahr beim Online Trading

Bei Verlusten sollte man augenblicklich darauf verzichten, weitere Gelder nachzuschießen. Vielmehr sollte erst einmal mit dem Online Broker besprochen werden, aus welchem Grund es zu Verlusten kam und ob es Aussichten gibt, diese Verluste zu kompensieren.

Die Rechtsanwaltskanzlei Herfurtner Rechtsanwälte prüft den Vorgang und ermittelt, welche Ansprüche gegebenenfalls gegen die Online Trading Plattform geltend gemacht werden können. Die Anwälte nehmen Ihre Interessen wahr und setzen sich direkt mit dem Broker in Verbindung, unabhängig davon, wo dieser seinen Unternehmenssitz hat.

Um zu erfahren, wie man sich bei Verlusten beim Online Trading verhält, können Sie Anlegerschutz beanspruchen und jederzeit eine Unterredung mit einem Rechtsbeistand von uns suchen. Für die Festlegung eines Termins wählen Sie bitte aus einer der Möglichkeiten, die wir Ihnen in unserem Kontaktbereich anbieten.