XMarkets – Verluste mit binären Optionen

///XMarkets – Verluste mit binären Optionen

XMarkets – Verluste mit binären Optionen

XMarkets – Der Anbieter für binäre Optionen XMarkets (https://www.xmarkets.com/) bewirbt seine Produkte vermehrt in Deutschland und verspricht Kunden die Möglichkeit auf rasche und einfache Erlöse. Der Anbieter XMarkets sollte nicht mit dem Angebot der Deutschen Bank X-markets verwechselt werden.

Zum Handel mit binary Options und XMmarkets findet man im Internet viele Informationen und Berichte. Positive Erlebnissen mit Plattformen von binären Optionen werden geschildert. In zahlreichen Forum-Einträgen kann man von lukrativen Deals und schnellen Profiten erfahren. Doch des Öfteren sind diese Informationen schlicht und einfach falsch.

In vielen Fällen können Kunden Ihre eingezahlten Gelder vom jeweiligen Provider zurückfordern. Die Anwälte der Anwaltskanzlei Herfurtner bieten Ihnen Rechtsberatung bei Verlusten im Zusammenhang mit dem Unternehmen XMarkets.

XMarktes stellt sich auf seiner Website als „innovatives, dynamisches Unternehmen, das die aktuellsten Dienstleistungen anbietet“ dar. Mit zu verlässigen und modernen Sicherheitsmaßnahmen sollen Investoren einen hohen Schutz genießen. Auf seiner „binären Börse“ können Finanzinstrumente mit zuvor feststehendem Risiko-/Gewinn-Verhältnis genutzt werden. Xmarkets bietet auch einen sog. FX Handel bzw. Forex Trading an. Über den dort organisierten Devisenhandel kann man über die relative Stärke einer Währung gegen eine andere Währung wetten.

Betrogene Investoren haben grundsätzlich das Recht, Ihr eingezahltes Geld zurückzufordern. Auch erlangte Profite können zum Teil verlangt werden. Unsere Anwaltskanzlei besitzt umfangreiche Erfahrungen mit vielen Anbietern von Optionen. In vielen Einzelfällen konnte eine teilweise oder komplette Erstattung der eingezahlten Beträge erzielt werden.

Gerne stehen wir Ihnen als betroffenen Anleger daher für die Prüfung und Durchsetzung Ihrer Ansprüche zur Verfügung. Im Folgenden haben wir wichtige Informationen für Sie aufgelistet.

XMarkets Binäre Optionen

Fester Bestandteil der Landschaft der Options-Anbieter ist XMarkets. Private Investoren können sich bei XMarkets einloggen und bekommen angeblich Renditen von bis zu 80% für erfolgreiche Trades. Arbeitet der Anbieter XMarkets seriös oder handelt es sich um Abzocke?

Das genannte Ziel von XMarkets ist es, ein intuitives System für Neueinsteiger und Fachleute zu bieten. Der Online-Broker will eine simple internetbasierte Bedienung ermöglichen. XMarkets beschreibt sich selbst als Premium-Plattform und führender Broker für binäres Handeln. Bietet der Anbieter faire Dienstleistungen und ist so sicher wie die Werbung suggeriert? Oder handelt es sich um einen weiteren Fall von Schwindel?

Wie bei jeder Anlageform sollte man sich zu Anfang umfassend über den Broker und die verschiedenen Risiken informieren. Im Web sind allerdings kaum vertrauenswürdige und neutrale Informationen über die Plattformen von binären Trades zu finden. Der Hintergrund liegt auf der Hand – die Firmen geben viel Geld für Online-Werbung aus. Die meisten Artikel in Medien sowie Forum-Beiträge mit positiven Schilderungen stellen bezahlte Werbung dar.

Was sind binäre Optionen?

Binäre Optionen, auch binary options, binary trades oder binary trading genannt, sind kurzlaufende Optionen, mit denen innerhalb von wenigen Minuten grundsätzlich hohe Gewinne erzielt werden können. Trader müssen vorhersagen, ob die Kurse am Ende des jeweiligen Handelszeitraums höher oder tiefer stehen als zum Zeitpunkt der Abgabe ihrer Option. Da der Handel relativ einfach funktioniert und mittlerweile auch mit nutzerfreundlichen Apps getrieben werden kann, sind binäre Trades besonders bei Einsteigern sehr gefragt.

Bei den meisten Broker stehen mehrere Kontotypen mit unterschiedlichen Möglichkeiten zur Verfügung. Oft kann mit einer Vielzahl von Vermögenswerten wie z.B. Währungen, Rohstoffen, Aktien und Indizes getradet werden. Über die Handels-Software bieten die jeweiligen Unternehmen unter anderem folgende Möglichkeiten:

  • Setzen auf Kurse und Produkte
  • klassische Bestellvarianten
  • Optionen, bei denen Preise innerhalb des angegebenen Zeitraums einen bestimmten Wert erreichen müssen
  • One-Touch-Optionen
  • kurzfristige Wetten (unter 60 Sekunden)

Der Handel mit binären Optionen war bis vor kurzem nur Finanzinstituten und professionellen Händlern vorbehalten und wurde ausschließlich am OTC Markt betrieben. Verlockend für Privatanleger ist insbesondere, dass sie auch mit vergleichsweise geringen Beträgen beginnen können. Das gilt auch für den Anbieter XMarkets.

Viele Anbieter für binäres Handeln werben damit, dass die bei ihnen beschäftigten Berater dank besonderer Kenntnisse überdurchschnittlich hohe Profite vermitteln können. Doch die „Unterstützung durch erfahrene Berater“ bewirkt oft nur, dass das Geld des Kunden sich noch schneller in Luft auflöst. Die Anwälte der Kanzlei Herfurtner kennen viele Fälle, in denen Anleger auf Zusagen der Berater vertraut und dadurch erhebliche Verluste erlitten haben.

XMarkets Erfahrungen

Das Trading mit binären Optionen kann nicht pauschal als Manipulation bezeichnet werden. Allerdings gibt es bei binären Optionen sehr viele Produkte im Graubereich bis hin zu rein betrügerischem Handeln. Es ist nicht einfach die Vertrauenswürdigkeit von Brokern sofort in Erfahrung zu bringen. Binäre Optionen sind größtenteils verschachtelt konstruiert und daher für Privatanleger nicht leicht zu begreifen. Meist sind Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Broker nicht klar formuliert und beinhalten nur wenig Hinweise auf die hohen Verlust-Risiken.

Binäre Optionen werden mit übertriebenen Profit-Chancen beworben. In der Realität enden nach den Erlebnissen der Mandanten der Kanzlei Herfurtner Rechtsanwälte die meisten Deals mit einem Totalverlust. Bei binary Options dreht es sich um spekulative Geschäfte, die bei einem langfristigen Trading fast zwangsläufig zu Verlusten führen. Die Profite landen bei den Anbietern. Teilweise werden Privatpersonen aber auch einfach nur abgezockt. In einigen Angelegenheiten wurden Mandanten dazu überredet Zugangsdaten Ihrer Online-Banking-Software mitzuteilen. In der Folge wurden privaten Konten einfach abgeräumt.

Viele Unternehmen bieten auch eine App für Smartphones an. Man findet dort viele negative Rezensionen. Oft wird von Abzocke berichtet. Manche Nutzer beschweren sich, dass ihre Guthaben unvermittelt weg war, nachdem sie vorübergehend nicht aktiv gehandelt haben. Manchmal seien erzielte Gewinne trotz Aufforderungen nicht ausgezahlt worden. Manche User berichten von schlechten Erlebnissen, die der Ursprünglichen Darstellung der Firmen widersprechen.

Doch wie erkennt man, ob der gewählte Händler zuverlässig ist oder es sich um Anlagebetrug handelt? Wo findet man aktuelle und wahrheitsgemäße Informationen? Diese Fragen lassen sich leider nicht allgemein beantworten. Es ist in der Regel Folgendes zu beachten:

Es ist auch eine gewisse Entwicklung zu beobachten, dass Netz-Recherchen zum Thema „handel mit binären Optionen“ zu unglaubwürdigen Suchergebnissen führen. Dieser Trend hat folgenden Hintergrund: Etliche unseriöse Anbieter veröffentlichen aktiv Informationen über binary Options, die ihre eigenen Produkte als besonders zuverlässig und profitabel anpreisen. Immer wieder findet man vermeintlich neutrale Aussagen auf Bewertungsportalen oder in Foren. Eine Vielzahl Videos sollen über binäre Optionen, die damit verbundenen Gewinnchancen vermitteln. Diese Informationen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen.

Gerade die überschwänglich positiven Berichte sind oft von den Anbietern selbst oder sog. Affilate-Partnern ins Web gestellt worden.Affiliate Marketing kommt aus amerika und wird in Deutschland auch als Partnerprogramm bezeichnet. Es ist ein webbasiertes Provisionssystem. Firmen, die online Dienstleistungen bieten, bezahlen Provisionen an Website-Betreiber, die Besucher zum ihrem Shop „senden“, welche dann dort Kunde werden.

Es handelt sich meist dann um Abzocke, wenn Kurse der getradeten Produkte nicht mit den offiziellen Aktienkursen an den Börsen identisch sind. In solchen Fällen können Broker durch diese Kursmanipulationen höhere Profite erreichen. Anbieter von binären Optionen wie XMarkets haben zahlreiche Tricks auf Lager, um mehr Geld zu verdienen. Viele Anbieter werben z. B. mit Lockangeboten. Diese sind oft nicht mit gesetzlichen Regelungen zu vereinbaren. Problematisch sind etwa Angebote eines Bonus, den man vom Anbieter erhält.

XMarkets vertrauenswürdig?

Nicht alle Broker sind von offiziellen Stellen geregelt. Viele Händler werden von den zuständigen Aufsichtsbehörden überwacht. In Europa sind die allermeisten Makler in Zypern oder Großbritannien ansässig. Die dortigen Behörden sorgen dafür, dass bestimmte Gesetze respektiert werden müssen.

In Belgien wurde der Handel mit binären Optionen verboten. Online-Händler von binary Options sind meist nicht in Deutschland, Österreich oder der Schweiz beheimatet wie auch Wallstreet Online berichtet.

Der Anbieter BDSwiss bestimmt, dass die Nutzung den Regelungen Zyperns unterliegen soll. Zuständiges Gericht soll das Gericht des Landes sein, in dem sich die Hauptniederlassung befindet. Diese ist derzeit in Zypern. In Deutschland gibt es bloß eine postalische Adresse. Anders als der Name sowie das Logo vermuten lassen, ist BDSwiss also in Zypern und nicht in der Schweiz registriert. Die AGBs des Unternehmens sind derzeit lediglich auf englisch aufzurufen.

Begrüßenswert wäre es, wenn der Handel mit binären Optionen zuverlässig staatlich reguliert werden würden. Die Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (Richtlinie 2004/39/EG), auch MiFID oder Finanzmarktrichtlinie genannt, ist eine Richtlinie der Europäischen Union (EU). Sie soll die Harmonisierung der Finanzmärkte in Europa verbessern.

Aufgrund zweifelhafter Geschäftspraktiken einiger Plattformen für binary Options wurden Finanzaufsichtsbehörden und Gerichte tätig. In den USA liefen Ermittlungen gegen außerbörsliche Händler dieser Angebote. Es wurde untersucht, ob Banken gegen Vorschriften des amerikanischen Finanzmarktes verstoßen haben. Bereits 2016 erging ein Urteil, bei dem Banken zur Zahlung von Schadenersatz an Kunden in Höhe von USD 7,1 Millionen und einer Geldstrafe von USD 2 Millionen verurteilt wurden.

Der für Finanzdienstleistungen zuständige zypriotische Ombudsmann hat am 14.10.2016 entschieden, dass ein Mandant der Kanzlei Herfurtner ihr Investment in Höhe von 125.000 Euro zurückerlangen soll. Hintergrund dieser Entscheidung ist die festgestellte Nichtbeachtung mehrerer gesetzlicher Richtlinien durch einen bekannten und Anbieter von binären Optionen.

XMarkets – Welche Optionen haben Geschädigte?

In den meisten Fällen gibt es unterschiedliche Möglichkeiten das Investment zurückzuholen. Das gilt sowohl für geleistete Beträge als auch für nicht ausgezahlte Profite. Viele Anbieter haben durch für Kunden unfaire Bedingungen und Verfälschung der Kursanzeige, die Nutzer der Plattform getäuscht. Dadurch kommt es zum Wegfall der Geschäftsgrundlage. Kunden können sich vom Vertrag lösen und Rückzahlung der geleisteten fordern. Gerät man an einen der betrügerischen Broker, bleibt danach nur noch der Weg zum Anwalt.

Unsere Anwälte besprechen mit Ihnen gerne das weitere Vorgehen. Dazu gehört neben der direkten Durchsetzung der Ansprüche unter anderem die Kontaktaufnahme mit Regulierungsbehörden, Ombudsmännern und Strafverfolgungsbehörden. Kontaktieren Sie uns jetzt falls Sie Verluste durch den Anbieter XMarkets erlitten haben.

Einen Kommentar schreiben